Nachrichten
Neuer Präsident will KIT für lebenslanges Lernen öffnen

Nachrichten Neuer Präsident will KIT für lebenslanges Lernen öffnen

Quelle: Uli Deck/dpa
dpa

Seit Anfang Oktober leitet Jan Hesthaven die Karlsruher Universität. Doch erst jetzt wird er offiziell ins Amt eingeführt. Hierbei präsentiert er seine Visionen und sein Leitmotiv.

Der neue Präsident Jan Hesthaven will das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) für lebenslanges Lernen öffnen. Jahrhundertealte Bildungsmodelle, in denen man nur einmal im Leben recht kurze Zeit eine Universität besucht, hätten sich überholt, sagte der 58-Jährige anlässlich seiner offiziellen Amtseinführung. «Wir müssen die Hochschule für das Leben sein, the KIT of life», sagte der Däne, der seine Rede weitgehend auf Deutsch hielt.

Dazu zähle es auch, veraltete Lernmethoden abzuschaffen, sagte Hesthaven. Man wisse heutzutage zum Beispiel, dass es nicht effektiv sei, vor 500 Studierenden zu stehen und zu unterrichten. Das könne man besser machen.

 

Mut zur Veränderung als Leitmotiv

«Wir müssen Mut finden, uns weiterzuentwickeln und zu verändern», sagte er und nannte Mut sein Leitmotiv. Um mit dem raschen Wandel mitzuhalten, könne man nicht am Status quo festhalten oder ihn nur ein bisschen ändern. «Lassen Sie uns den Mut finden, das KIT zum Strahlen zu bringen.»

Hesthaven bekräftigte seine Ansichten, die er schon zur Amtsübernahme im Oktober erläutert hatte. Das KIT müsse weltoffen bleiben, Lösungen etwa mit Blick auf Nachhaltigkeit und Gesundheitsfragen einer alternden Gesellschaft entwickeln und sich internationaler ausrichten. «Wir müssen die größten Talente – sowohl Forschende als auch Studierende – für uns gewinnen.»

 

Weitere Nachrichten

KIT unter Top3 beim Zukunftspreis: Energiespeicher, Chip und Intensiv-Therapie

Drei Projekte aus Bayern und Baden-Württemberg gehen ins Rennen um den Deutschen Zukunftspreis 2026. Was ihre Technologien für Medizin, Energiewende und Digitalisierung leisten können.

Erneute A8-Teilsperrung steht an - Was Fahrer wissen müssen

Auf der Autobahn bei Pforzheim sind Verkehrsteilnehmer Probleme und Kummer gewohnt. Worum es diesmal geht und auf welche Schilder man achten sollte.

Akten bei Staatsanwaltschaften im Land häufen sich weiter

Bei den baden-württembergischen Staatsanwaltschaften türmen sich die unbearbeiteten Fälle. Woran das liegt und was Richter und Staatsanwälte dagegen tun wollen.

Mehr Geld für Beschäftigte im Einzel- und Versandhandel

Nach Warnstreiks und Aktionen: Verdi und Handelsverband einigen sich auf mehr Lohn. Was das im Detail bedeutet.

Mutmaßlicher Brandstifter nach rund 40 Bränden in U-Haft

Stroh, Felder, Holzstapel: Seit Juni brennt es im Enzkreis immer wieder. Jetzt könnte das ein Ende haben.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.