Profi-Basketball in Karlsruhe
Niederlage im Baden-Derby: LIONS verlieren gegen starke Academics

Profi-Basketball in Karlsruhe Niederlage im Baden-Derby: LIONS verlieren gegen starke Academics

Quelle: TMC-Fotografie.de | Tim Carmele

Am Sonntag, 07. März 2021, haben die PS Karlsruhe LIONS im Baden-Derby gegen die MLP Academics Heidelberg mit 70:88 verloren. Es war der 25. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA und leider auch die zweite Niederlage an diesem Wochenende.

Anfängliche Unterlegenheit kostet die Siegchance

Zum Abschluss des Doppelspieltags in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA kassierten die PS Karlsruhe LIONS am Sonntag, 07. März 2021, die zweite Niederlage des Wochenendes. Nach einer schwachen Leistung in Hälfte eins reichte auch ein deutlich entschlosseneres und spielerisch verbessertes Auftreten nicht, um die 70:88-Heimniederlage gegen die MLP Academics Heidelberg abzuwenden.

Allerdings war bereits im Vorfeld klar, dass die Kontrahenten an den Spieltagen 24 und 25 nur durch Abruf einer nahezu perfekten Leistung zu bezwingen sein würden. Demnach kamen die Niederlagen am Freitag bei den Bayer Giants Leverkusen, die am Ende mit 99:85 die Oberhand behalten hatten, sowie die Heimpleite gegen die als Aufstiegsaspirant gehandelten Academics nicht völlig unerwartet, erklären die LIONS in einer Pressemitteilung.

 

Spielverlauf: LIONS im Derby gegen Heidelberg

Beide Teams hatten zu Beginn Probleme, die eigene Defense zu ordnen, während vor dem jeweils gegnerischen Korb Erfolge meist ausblieben. Doch während die Academics ihre Wurfquoten im Anschluss kontinuierlich verbesserten, krankte das Spiel der LIONS über die gesamte Dauer der Begegnung an einer schlechten Ausbeute aus den zumeist engagiert vorgetragenen Angriffen.

Ab der fünften Minute setzte sich Heidelberg zusehends ab, weshalb das Karlsruher Trainerduo Samuel DeVoe/Drazan Salavarda beim Stand von 8:19 die erste Auszeit nahm. Aber auch in der Folge fehlte der LIONS-Offense die entscheidende Durchschlagskraft. Die ohnehin favorisierten Academics gestalteten den ersten Spielabschnitt überlegen und führten beim Stand von 12:25 nach zehn Minuten völlig verdient. Auch im folgenden Viertel waren Defizite in der Offense der Grund für die unzureichende Punktausbeute des Löwenrudels und defensiv bekamen die Hausherren ihre Gäste aus der Kurpfalz ebenso wenig in den Griff.

Das LIONS-Spiel wurde in dieser Phase fast ausschließlich von Individualaktionen am Leben erhalten. Erst ab der Mitte des Viertels war von Karlsruhe wieder mehr zu sehen und die Mannschaft zeigte, dass sie als Team funktionieren kann. Dennoch zogen die Academics weiter davon, da es den Gastgebern einfach nicht gelang, genug Rebounds zu kontrollieren und sie folgerichtig kaum Möglichkeiten hatten, selbst Initiative zu ergreifen. Der Halbzeitstand von 27:48 fiel entsprechend deutlich aus.

Karlsruhe zeigte sich plötzlich auf Augenhöhe

Umso auffälliger waren in den ersten Minuten nach Wiederbeginn Teamplay und Durchsetzungsstäke der LIONS. Zwar gab Heidelberg das Spiel nicht aus der Hand, doch Karlsruhe zeigte sich plötzlich auf Augenhöhe und entschied das dritte Viertel trotz zunehmender Foulbelastung dank hoher Einsatzbereitschaft für sich. Trotzdem war der Rückstand zu Beginn der abschließenden zehn Minuten beim Spielstand von 51:67 immer noch so groß, dass eine Wende nur noch schwer möglich schien.

Erneut setzte die Mannschaft spielerische Ausrufezeichen, verwertete aber nach wie vor nicht genügend Chancen, um die Academics noch unter Druck zu setzen. Deren Vorsprung schmolz nie unter 13 Punkte und somit blieb es beim insgesamt leistungsgerechten Spielausgang. Bereits die Rebound-Statistik, die die Gäste mit 47:26 vorn sah, belegt, dass es die LIONS an diesem Abend mit einem der mannschaftlich stärksten Teams der Liga zu tun hatten.

 

Nächstes Spiel am Samstag gegen Phoenix Hagen

Für die kommende Partie am Samstag, 13. März 2021, bei Phoenix Hagen darf sich das Löwenrudel bei entsprechender Performance weitaus mehr Chancen ausrechnen.

KC Ross-Miller, der vor allem in der zweiten Halbzeit maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die LIONS nicht weiter ins Hintertreffen gerieten, war Karlsruhes Topscorer mit 23 Punkten. Maurice Pluskota hatte als Center häufig das Nachsehen beim Rebound, glich diesen Umstand aber durch große Einsatzbereitschaft und 22 Punkte mehr als aus.

Das harte und im Ergebnis erfolglose Wochenende hatte für das Löwenrudel nicht nur schlechte Facetten und sollte nun möglichst schnell abgehakt werden, so die LIONS abschließend.

Mehr zu Sport

VAR? KSC-Trainer hätte "kein Problem, wenn es keinen gäbe"

KSC-Trainer Maximilian Senft ist ein Freund der Emotionen - und daher nicht unbedingt einer des Video-Referees. Vor dem Darmstadt-Spiel äußert er sich zur Technologie im Fußball-Stadion.

Trotz Krise vorm Heimspiel: Trainer Senft spürt beim KSC "volle Überzeugung"

Karlsruhes Trainer gibt Einblick in Gespräche mit Bossen, Mitarbeitern und Fans. Zudem erklärt er, wie er die Spieler vor der wichtigen Partie gegen Darmstadt anpacken will.

Interview

3 Fragen an KSC-Spieler Danyal Zor: "Ich habe jeden Tag hart dafür gearbeitet"

Danyal Zor ist ein echtes KSC-Eigengewächs: Mit neun Jahren kam er ins Nachwuchsleitungszentrum. Im Herbst 2026 ging es dann für ihn steil nach oben – von der U23 in der Oberliga zu den Karlsruher Profis und zur deutschen U20-Nationalmannschaft.

Kriselnder Karlsruher SC ist gewarnt: "Dann wird es ungemütlich"

Die sportliche Talfahrt des Karlsruher SC hält an. Der Trainer hadert nach dem 0:2 beim FC St. Pauli mit den aberkannten Treffern.

FC St. Pauli verschärft Karlsruher Krise

Die sportliche Talfahrt geht für den Karlsruher SC in der 2. Liga weiter. In Hamburg feiert der FC St. Pauli am 11. Oktober 2026, ein 2:0 über die Badener.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.