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Schwimmausbildung: Inklusion im Schwimmbad – Verbände bieten „Seesternchen“

News Schwimmausbildung: Inklusion im Schwimmbad – Verbände bieten „Seesternchen“

Quelle: Jens Kalaene/dpa
dpa

Mit dem neuen «Seesternchen»-Abzeichen können Kinder mit Beeinträchtigungen bereits erste Schwimmfortschritte sichtbar machen. Was die Verbände sich davon erhoffen.

Die Schwimm- und Behindertensportverbände von NRW und Baden führen erstmals in Deutschland ein inklusives Schwimmabzeichen für Kinder mit Beeinträchtigungen ein. Das ab sofort in vier Lernstufen verliehene «Seesternchen» soll – in Abgrenzung vom verbreiteten «Seepferdchen»-Abzeichen – nicht erst das fertige Schwimmen, sondern bereits Fortschritte auf dem Weg dorthin sichtbar machen, wie die Schwimmverbände mitteilten.

Kindern mit Beeinträchtigungen ermögliche es so Erfolgsgefühle und damit mehr Teilhabe beim Schwimmenlernen, hieß es.

Auch das Augenöffnen unter Wasser wird honoriert

Das «Seepferdchen» sieht 25 Meter Schwimmen nach einem Sprung vom Beckenrand und das Heraufholen eines Gegenstandes aus schultertiefem Wasser vor. Seesternchen werden in vier verschiedenen Farben von der Wassergewöhnung bis zum sicheren Schwimmen bereits für Vorstufen vergeben – darunter etwa das Öffnen der Augen unter Wasser oder 12,5 Meter Schwimmen im Flachwasser.

Der Chef des Deutschen Behindertensportverbandes, Idriss Gonschinska, lobte die Neuerung als Erfolgsgeschichte. Er erhoffe sich einen bundesweiten Impuls für mehr Inklusion. Das inklusive Angebot führe insgesamt mehr Kinder ans Schwimmen heran, sagte der Vorstandschef des Deutschen Schwimmverbandes, Jan Pommer. Bundesweit konnte 2022 nach einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft DLRG jedes fünfte Kind nicht schwimmen.

 

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