Wetter
Sommer-Bilanz: Viel Sonne, hohe Temperaturen – zu heiß im Land

Wetter Sommer-Bilanz: Viel Sonne, hohe Temperaturen – zu heiß im Land

Quelle: Christophe Gateau/dpa/Symbolbild
dpa

Der Deutsche Wetterdienst zieht Sommer-Bilanz: Im Südwesten war es erneut deutlich zu heiß.

Der Sommer im Südwesten war nach Angaben des Deutschen Wetterdiensts (DWD) in Offenbach in diesem Jahr erneut deutlich zu warm. Das Temperaturmittel lag in Baden-Württemberg bei 19,1 Grad – und damit knapp 3 Grad über dem Wert der international gültigen Referenzperiode 1961 bis 1990. Vor allem der August sei mit vier Grad über dem Referenz-Mittel besonders aufgefallen.

Zudem verzeichneten die Messtationen des DWD im Südwesten zahlreiche Extremniederschläge, die zu Hochwasser und Überflutungen führten. Herausragend seien die Überflutungen Anfang Juni im Allgäu und die Hochwasser am 13. August in den Gemeinden Bretten, Bruchsal und Gondelsheim im Landkreis Karlsruhe gewesen.

Das Allgäu war diesen Sommer mit Mengen von mehr als 400 Liter pro Quadratmeter die niederschlagsreichste Region in Baden-Württemberg. In der Gesamtheit des Bundeslandes blieb der Niederschlag im Sommer aber knapp unter dem Referenz-Schnitt von 292 Liter pro Quadratmeter.

In Baden-Württemberg bundesweit niedrigste Temperatur gemessen

Gutes Wetter hatten die Menschen im Südwesten in den vergangenen drei Monaten reichlich: Mit 720 Sonnenstunden lag der Sommer 2024 deutlich über dem langjährigen Schnitt von 636 Stunden.

In Baden-Württemberg wurde außerdem die bundesweit tiefste Sommertemperatur gemessen: Auf der Schwäbischen Alb in Meßstetten (Zollernalbkreis) fielen die Temperaturen während der sogenannten Schafskälte – einem plötzlichen Temperaturabfall im Sommer – am 12. Juni auf 1,4 Grad Celsius.

Bundesweit wurde bei der Sommerbilanz des DWD der 28. warme Sommer in Folge festgestellt. Der Süden und der Osten Deutschlands seien besonders heiß gewesen. Die Ergebnisse fußen auf den ersten Auswertungen der rund 2.000 Messstationen in Deutschland.

 

Weitere Nachrichten

Regierungsbildung: Die Koalition steht - Grün-Schwarz unterzeichnet Vertrag

Mehr als 160 Seiten ist das Vertragswerk dick, mehrere Wochen dauerte seine Entstehung. Jetzt ist der Koalitionsvertrag von Grünen und CDU unterschrieben - und auch das Personal bekannt.

Laut Statistik: Mehr Pflegeazubis im Südwesten tätig

Die Zahl der Pflegeazubis in Baden-Württemberg ist zuletzt gestiegen. Männer bleiben weiter deutlich in der Unterzahl. Das duale Pflegestudium bleibt eine Nische.

Steuerschätzung: Krise der Kommunen verschärft sich

Es geht um Schulen, um Straßen, öffentliche Angebote - den Kommunen fehlen Gewerbesteuer-Einnahmen in Milliardenhöhe. Der Finanzminister warnt vor wirtschaftlichen Verwerfungen.

Betrunkener fährt gegen Straßenlaterne in Karlsruhe und flüchtet zu Fuß

Mit Alkohol im Blut verliert ein 34-Jähriger die Kontrolle über sein Auto und kracht gegen eine Laterne. Welche Konsequenzen drohen dem Mann?

Immer mehr Deutsche wohnen in der Schweiz

Rund 330.000 Deutsche leben Anfang 2025 in der Schweiz – mehr als in jedem anderen europäischen Land. Aber auch ein anderes Nachbarland ist im Ranking weit vorn.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.