News aus Baden-Württemberg
TransnetBW: Ohne neue Stromtrassen gehen Lichter nicht aus

News aus Baden-Württemberg TransnetBW: Ohne neue Stromtrassen gehen Lichter nicht aus

Quelle: Marijan Murat
dpa

Selbst wenn die geplanten neuen Stromautobahnen nicht fertig sind, wenn der letzte Atommeiler vom Netz geht – die Lichter gehen dann nicht aus.

«Unabhängig von der Inbetriebnahme der Gleichstromverbindungen oder dem Ausstieg aus der Kernkraft bleibt die Stromversorgung in Deutschland sehr zuverlässig», sagte ein Sprecher des Übertragungsnetzbetreibers TransnetBW der Deutschen Presse-Agentur. Nur 14 Minuten Stromunterbrechung pro Jahr müssten Verbraucher im Schnitt hinnehmen – dies sei ein internationaler Spitzenwert.

Zugleich betonte er: «Aber wir müssen jetzt Schritte einleiten, um diesen Standard halten zu können. Der Ausbau der Stromnetze muss beschleunigt werden, so dass er mit dem Ausbau der Erneuerbaren Schritt mithalten kann und die seit Jahren sehr hohen Redispatch-Kosten gesenkt werden können.» Redispatch umschreibt das kurzfristige Hoch- und Herunterfahren von Kraftwerken zur Vermeidung von Netzüberlastungen oder Engpässen. Für den Fall, dass Strom knapp werden sollte, können konventionelle Reservekraftwerke hochgefahren werden.

Der milliardenschwere Ausbau der Stromnetze kommt nur schrittweise voran. So soll die fast 700 Kilometer lange Trasse Suedlink, die vom schleswig-holsteinischen Brunsbüttel nach Leingarten-Großgartach bei Heilbronn führt, statt 2022 erst Ende 2026 fertig sein. Ultranet, die 340 Kilometer lange Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung (HGÜ) von Osterath bei Düsseldorf bis Philippsburg, soll 2024 in Betrieb gehen. Geplant war einmal 2019.

 

Weitere Nachrichten

Viele Touristen und kaum Parkplätze an Schwarzwaldhochstraße

Bei frostigem, vielfach aber heiterem Wetter sind am Sonntag Skifahrer und Wanderer auf die Pisten und Wanderwege des Schwarzwalds geströmt.

Zahl der Kleinen Waffenscheine erreicht wohl Höchststand

Mehr und mehr Menschen im Südwesten besitzen einem Zeitungsbericht zufolge einen Kleinen Waffenschein.

Gesundheitsministerkonferenz: Verbot von Einweg-E-Zigaretten gefordert

Der neue Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz war einst selbst Raucher. Den Fehler begehe er nicht noch einmal, erzählt Manne Lucha im Interview. Er will nun vor allem den Rauchern von E-Zigaretten zu Leibe rücken - aber nicht nur denen.

Netze BW-Chef kritisiert Genehmigungsverfahren beim Netzausbau

Der Chef des Verteilnetzbetreibers Netze BW, Christoph Müller, hat mehr Tempo beim Netzausbau gefordert.

Weitere Warnstreiks bei der Post in Baden-Württemberg

Erneut stockt die Zustellung von Briefen und Paketen in Baden-Württemberg. Die Gewerkschaft Verdi setzte am Samstag ihren Warnstreik fort.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

0%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.