News aus Baden-Württemberg
Trendforscher: „Es muss weniger Autos in Privatbesitz geben“

News aus Baden-Württemberg Trendforscher: „Es muss weniger Autos in Privatbesitz geben“

Quelle: Markus Scholz/dpa/Symbolbild
dpa

Nach Ansicht des Trendforschers Eike Wenzel hat das private Auto in der Mobilität der Zukunft nur noch eine untergeordnete Rolle.

«Das Auto ist der einzige Bereich, wo es nicht gelungen ist, den CO2-Ausstoß zu minimieren», sagte der Gründer und Leiter des Instituts für Trend- und Zukunftsforschung in Heidelberg der «Stuttgarter Zeitung» und den «Stuttgarter Nachrichten» (Mittwoch). «Es muss weniger Autos in Privatbesitz geben.»

Das Ziel müsse sein, dass ein autonom fahrendes Auto, also ein Robo-Auto, einen zu Hause abhole und zu einem Drehkreuz bringe. Von dort aus würde man in einen idealerweise autonom fahrenden Bus einsteigen und seine Reise fortsetzen. «Solche Tür-zu-Tür-Lösungen sind ab etwa 2030 realistisch und stoßen auf großes Interesse bei den Bürgern.»

Den großflächigen Aufbau von Ladestationen in Städte nannte Wenzel, der auch im Nachhaltigkeitsrat der Landesregierung sitzt, kontraproduktiv. «Es kann nicht darum gehen, bisherige Autos eins zu eins durch batteriegetriebene zu ersetzen.» Dies sei nicht möglich und nicht nachhaltig.

 

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