News aus Baden-Württemberg
Verband fordert mehr Beratungsangebote für Transsexuelle

News aus Baden-Württemberg Verband fordert mehr Beratungsangebote für Transsexuelle

Quelle: Pixabay
dpa

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg fordert mehr Beratungsangebote für transsexuelle Menschen.

Sie stießen immer noch auf gesellschaftliche Widerstände und fühlten sich missachtet und nicht ernst genommen, sagte Verbandsvorstand Ulf Hartmann laut Mitteilung vom Mittwoch. «Sie sind häufig Opfer von Diskriminierung, Gewalt und Hasskriminalität.» Das psychosoziale Beratungsangebot müsse ausgebaut und steigende Gewalt und Feindseligkeiten gegen Transsexuelle endlich als Hasskriminalität eingestuft werden, sagte Hartmann mit Blick auf den Internationalen Tag für die Sichtbarkeit von Trans-Personen an diesem Freitag.

Laut Verband liegt der Anteil derer, die sich mit einem anderen als dem bei der Geburt zugewiesenem Geschlecht identifizieren, in Deutschlands Bevölkerung bei etwa 0,5 Prozent. Daraus ergebe sich für Baden-Württemberg eine Zahl von etwa 53.000 transsexuellen Personen. Die Zahlen beruhen nach Worten einer Sprecherin auf Angaben aus dem Landesaktionsplan «Für Akzeptanz und gleiche Rechte».

 

Weitere Nachrichten

Königsbach-Stein vermisst seine Ortsschilder

Unbekannte schrauben nachts die Ortsschilder ab. Wofür braucht jemand die gelben Tafeln?

Gefahrstoffaustritt in Karlsruhe bei Arzneimittelfirma

Großeinsatz in Karlsruhe: Nach dem Austritt eines unbekannten Gefahrstoffs bei einer Arzneimittelfirma in der Ottostraße musste die Feuerwehr das Gebäude räumen. Was bisher über den Vorfall bekannt ist.

Warum die Temperaturen sinken und die Waldbrandgefahr steigt

Sinkende Temperaturen, aber steigendes Waldbrandrisiko: Warum trockene Luft im Südwesten zur Gefahr wird und Ausflügler in Baden-Württemberg plötzlich um ihre Wochenendpläne bangen müssen.

Fälle in Österreich: Könnte Rindertuberkulose auch in den Südwesten kommen?

Fälle von Rindertuberkulose kommen immer mal wieder vor. In Baden-Württemberg führt das nicht zu Beunruhigung - bestimmte Vorkehrungen werden trotzdem getroffen.

Laut Studie: Jeder abgezogene US-Soldat kostet einen halben Job

Die wirtschaftlichen Effekte halten auch Jahre danach an, wie eine Auswertung von ZEW und Uni Köln ergibt.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.