Neues vom Karlsruher SC
Verletzte durch Pyrotechnik beim Heimspiel: KSC verurteilt Vorkommnisse & stellt Strafanzeige

Neues vom Karlsruher SC Verletzte durch Pyrotechnik beim Heimspiel: KSC verurteilt Vorkommnisse & stellt Strafanzeige

Quelle: Uli Deck/dpa/Archivbild

Beim Heimspiel des KSC gegen den FC St. Pauli, am Samstag, 12. November 2022, kam es zum Einsatz von Pyrotechnik. In diesem Zusammenhang wurden mehrere Personen verletzt und mussten ambulant behandelt werden, teilt der KSC in einer Pressemeldung mit.

Personen nach Abbrennen von Pyrotechnik verletzt

Beim Heimspiel des KSC gegen den FC St. Pauli, am Samstag, 12. November 2022, kam es zu einer Verzögerung des Anpfiffs. Grund dafür war das Abbrennen von Pyrotechnik auf der Südtribüne und einer damit verbundenen starken Rauchentwicklung im BBBank Wildpark.

In diesem Zusammenhang wurden nach aktuellem Stand des KSC zehn Personen verletzt und mussten ambulant behandelt werden. Neun Personen erlitten eine Rauchgasintoxikation, eine Person erlitt Verbrennungen, heißt es in der Pressemeldung des KSC.

 

„Stellt für uns das Übertreten einer roten Linie dar“

Mittlerweile konnte der KSC weitere Informationen zu den Vorkommnissen sammeln und mit unterschiedlichen Ansprechpartnern sprechen. Neben dem Austausch mit den Behörden fand ein Gespräch mit dem Fanprojekt und den Supporters statt. Darüber hinaus wurde ein kurzfristiger Termin mit der organisierten Szene vereinbart, um dieser zu ermöglichen, Ihre Sicht darzulegen.

„Das Ausmaß der Geschehnisse und insbesondere das Verletzen von Personen stellt für uns das Übertreten einer roten Linie dar. Wir verurteilen die Aktion auf das Schärfste und distanzieren uns hiervon“, so KSC-Geschäftsführer Michael Becker.

 

Strafanzeige gegen Unbekannt wurde gestellt

„Wir haben deshalb eine Strafanzeige gegen Unbekannt gestellt und unterstützen die Behörden bei ihren Ermittlungen uneingeschränkt. Wir bitten um Verständnis, dass wir aufgrund der laufenden Ermittlung derzeit keine weiteren Informationen veröffentlichen können. Sobald sich ein neuer Sachstand ergibt, werden wir weitere Maßnahmen einleiten und dementsprechend informieren“, so Becker weiter.

In diesem Zusammenhang appelliert der KSC an alle Fans, die Ermittlungen ebenfalls zu unterstützen und sachdienliche Hinweise an die ermittelnden Behörden weiterzugeben.

 

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