Neues vom Karlsruher SC
Vor dem Saison-Ende: Kleine Pause für erschöpfte KSC-Profis

Neues vom Karlsruher SC Vor dem Saison-Ende: Kleine Pause für erschöpfte KSC-Profis

Quelle: Tim Carmele | TMC-Fotografie.de

Bei Aufstiegskandidat Fürth erkämpft sich der Karlsruher SC ein Remis. Obwohl damit die Sieglosserie weitergeht, zeigen sich Spieler und Trainer zufrieden. Nun soll es erst mal eine kleine Pause geben.

Der Karlsruher SC bewegt sich langsam am Limit. Von fünf Spielen innerhalb von 16 Tagen hat der Fußball-Zweitligist zwar keines gewonnen, dennoch ist Trainer Christian Eichner nach dem 2:2 beim Aufstiegskandidaten Greuther Fürth stolz auf sein Team.

«Ein großes Kompliment an die Mannschaft, was sie heute wieder abgerissen hat mit der Geschichte die letzten Tage», sagte der 38-Jährige mit Blick auf die hohe Belastung seiner Spieler. «Jetzt wird’s Zeit, dass sie mal den einen oder anderen Moment die Füße hochlegen können.»

Von den vergangenen neun Spielen hat der KSC keines gewonnen, von einer sportlichen Krise sehen sich die Badener allerdings weit entfernt. Der Klassenverbleib steht praktisch seit Wochen fest, und die Rückkehr in die Bundesliga war nie das klare Ziel der Bosse.

Und nachdem die Mannschaft aufgrund mehrerer Corona-Fälle im April für zwei Wochen in Quarantäne musste, folgte im Anschluss ein XXL-Programm. Nach 14 Tagen Heim-Training wussten weder Eichner noch Sportchef Oliver Kreuzer um den genauen Zustand des Teams. Der Punktgewinn bei den starken Fürthern stimmt daher positiv.

«Wir haben ja insgesamt eine gute Saison gespielt», zog Torjäger Philipp Hofmann bereits ein kurzes Fazit. Er (4. Minute) und Marco Thiede (36.) hatten zweimal für die KSC-Führung gesorgt. Havard Nielsen (26.) und Branimir Hrgota (70./Foulelfmeter) brachten die spielerisch starken Fürther aber zweimal zurück. Anschließend drängte Fürth auf den Erfolg, der Siegtreffer glückte aber nicht mehr.

«Man muss auch sagen, dass wir als Team wahnsinnig gut dagegengehalten haben», sagte Thiede. «Gerade mit so vielen Spielen in den Knochen muss man der Mannschaft ein Kompliment aussprechen, hier gegen so einen Gegner noch einen Punkt mitzunehmen.»

 

Mehr zum KSC

St. Paulis Coach Rapp über Gegner aus Karlsruhe: "Besonderes Spiel"

Für St. Paulis Trainer Rapp ist das Duell gegen Karlsruhe kein gewöhnliches Ligaspiel. Warum der KSC für ihn eine besondere Bedeutung hat.

Interview

"Auf dem Platz bin ich ein Killer“: 3 Fragen an KSC-Spieler Sandro Tremoulet

Sandro Tremoulet war zuletzt mit der Nationalmannschaft von Madagaskar in der Qualifikation für den Afrika-Cup im Einsatz. Im Gespräch erzählt der KSC-Neuzugang von besonderen Erfahrungen in seinem Heimatland, seiner Mentalität auf dem Platz und mehr.

KSC verzichtet auf Verpflichtung von Stürmer Crivelli

Die Probezeit von Enzo Crivelli in Karlsruhe endet. Einen Vertrag erhält der Franzose bei den Badenern aber nicht. Die Suche nach dem Broschinski-Ersatz könnte weitergehen.

Vor dem Spiel gegen St. Pauli: KSC-Trainer fordert Geduld mit glücklosem Ben Farhat

Stürmer Ben Farhat kommt beim Zweitligisten Karlsruher SC nicht in Form und sorgte nun auch bei der U21 für negative Schlagzeilen. KSC-Trainer Senft stellt sich schützend vor ihn.

Ersatz für Broschinski? KSC testet französischen Stürmer Crivelli

Wird er der Ersatz für den verletzten Moritz Broschinski? Ein Franzose trainiert in Karlsruhe mit - und soll am Freitag auch im Testspiel dabei sein.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.