Spieltag 17 | Zweite Liga
KSC empfängt Fürth – „Müssen bis zur letzten Sekunde aufpassen!“

Spieltag 17 | Zweite Liga KSC empfängt Fürth – „Müssen bis zur letzten Sekunde aufpassen!“

Quelle: Reisenauer
KSC

Nur noch zwei Partien muss der Karlsruher SC in diesem Kalenderjahr absolvieren, beide vor dem heimischem Publikum. An diesem Samstag, den 14. Dezember 2019, gastiert die SpVgg Greuther Fürth zum Hinrundenabschluss im Karlsruher Wildparkstadion.

Roßbach mit mächtig Wut im Bauch vor Fürth-Spiel

Eigentlich sollte sich die Konzentration beim Karlsruher SC auf die letzten beiden Heimspiele des Kalenderjahres richten. Doch Verteidiger Damian Roßbach hatte im Vorfeld der Partie gegen die SpVgg Greuther Fürth an diesem Samstag um 13:00 Uhr im Wildparkstadion, noch etwas auf dem Herzen. Es ging noch einmal um das 2:2-Unentschieden bei Arminia Bielefeld und vor allem dem Elfmeter für die Hausherren zehn Minuten vor dem Ende. Denn über diesen kann man heiß diskutieren, geben muss man einen solchen Strafstoß sicher nicht.

Entsprechend angesäuert erklärte Roßbach: „Dann kommt Herr Petersen und muss seine Ego-Nummer durchziehen.“ Vor allem, dass der Schiedsrichter nicht die Möglichkeit des Videobeweis genutzt hat, ärgert ihn. Immerhin war es schon der achte Strafstoß, den die Badener in dieser Saison gegen sich hinnehmen mussten – eigentlich zu viel.

 

KSC gegen Fürth: „Kleinigkeiten werden entscheiden“

Dann aber blickt auch er auf den Hinrundenabschluss gegen Fürth, wo auf den KSC noch einmal eine schwere Aufgabe warte. „Unsere 20 Punkte sind für einen Aufsteiger ordentlich, aber wir dürfen uns nicht darauf ausruhen.“ Entsprechend sind alle Spieler beim Aufsteiger heiß darauf, das Kalenderjahr positiv und möglichst mit zwei Siegen abzuschließen. Dafür muss die Wildpark-Truppe wieder an ihre Leistungsgrenze gehen – wie es Cheftrainer Alois Schwartz beschreibt. Er ist sich sicher: „Es werden Kleinigkeiten entscheiden, wer am Ende den Platz als Sieger verlassen wird.“

Schwartz hofft, dass der KSC die richtigen Lehren aus dem Bielefeld-Spiel zieht und bis zum Schlusspfiff hellwach in der Defensive agiert. „So wie wir gelernt haben, dass wir in der Offensive hintenraus immer ein Tor machen können, müssen wir in der Defensive auch bis zur letzten Sekunde aufpassen.“

Auch wenn die neuntplatzierten Franken auswärts bislang erst einmal gewonnen haben, will Schwartz Fürth nicht unterschätzen und sich von statistischen Werten täuschen lassen: „Es ist eine spielstarke Mannschaft, mit viel Erfahrung in dieser Liga. Kleinigkeiten werden am Ende entscheiden, wer den Platz als Sieger verlässt. Wir sind als Aufsteiger sowieso vor jedem Gegner gewarnt.“

 

KSC kann auf Stammpersonal bauen

Personell kann der KSC am 17. Spieltag aus den Vollen schöpfen. Lediglich Janis Hanek (Adduktorenprobleme) und Justin Möbius (Trainingsrückstand) werden fehlen. Daniel Gordon pausierte Anfang der Woche aufgrund von Wadenproblemen, sein Einsatz ist aber nicht gefährdet. Schwartz grinsend: „Er darf auch mal etwas kürzer treten mit 35 Jahren. Wichtig ist, dass er am Samstag die 100 Prozent bringt.“

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