Duell mit dem Ex-Klub
KSC trifft auf Fürth & Stürmer Hofmann auf seine Vergangenheit

Duell mit dem Ex-Klub KSC trifft auf Fürth & Stürmer Hofmann auf seine Vergangenheit

Quelle: TMC-Fotografie | Tim Carmele
KSC

Der KSC bestreitet am Samstag, den 14. Dezember, gegen Greuther Fürth das letzte Hinrunden-Duell. Für KSC-Stürmer Philipp Hofmann ist es eine besondere Partie. Dazu hat sich der 26-Jährige mit den Badenern noch etwas vorgenommen vor der Winterpause.

Ein Wiedersehen mit Ex-Klub Greuther Fürth

Es war eine kurze, dafür sehr intensive Zeit, die Philipp Hofmann bei der SpVgg Greuther Fürth durchlebte. Gerade einmal ein halbes Jahr war der heutige KSC-Stürmer in der Saison 2017/2018 bei den „Kleeblättern“ – am Samstag , den 14. Dezember 2019 (Anpfiff 13:00 Uhr) kommt es zum Wiedersehen mit dem Ex-Klub im Wildparkstadion.

 

„Dann ging das Drama so richtig los“

In den wenigen Monaten bei den Franken erlebte Hofmann die ganze Härte des Profifußballs. Nach seiner Rückkehr aus England vom FC Brentford nach Deutschland merkte der 26-Jährige schnell, dass er durch zuvor wenig Spielpraxis nicht richtig fit war. Dazu kam, dass nach rund einem Monat die sportliche Führung in Fürth getauscht wurde, Trainer Jans Radoki musste gehen. „Dann ging das Drama so richtig los“, blickt Hofmann zurück.

 

Philipp Hofmann (KSC 33) am Ball im Angriff. | Quelle: Tim Carmele

 

„Er hat mir gesagt, dass ich mir einen neuen Verein suchen soll“

Im Winter wurde ihm sogar schon wieder ein Wechsel nahegelegt. Im Nachgang ist der Stürmer dem damals ebenfalls neu installierten Sportdirektor Rachid Azzouzi dankbar: „Er hat mir gesagt, dass ich mir einen neuen Verein suchen soll, weil er mir das mit der Spielzeit nicht garantieren konnte. Das habe ich auch akzeptiert und fand ich gut, dass er mir das so offen gesagt hat. Das machen auch nicht viele.“

 

Hofmanns Ziele vor der Winterpause

Hofmann ging zu Eintracht Braunschweig – und landete letztlich im Sommer diesen Jahres beim Karlsruher SC. Hier läuft es für den Stürmer richtig gut: Neun Tore erzielte er in den 16 Ligaspielen bislang. Sein Ziel bis zum Jahresende: „Zweistellig wäre schön“, so Hofmann und meint damit (mindestens) seinen zehnten Ligatreffer.

Er erwartet am Samstag gegen den Tabellenneunten aus Fürth eine schwere Aufgabe. „Aber Zuhause ist alles möglich. Wir wollen natürlich die Spiele so erfolgreich wie möglich gestalten“, führt Hofmann aus und wird dann noch deutlicher: „Ich will zweimal gewinnen!“

 

Torjubel für Philipp Hofmann (KSC 33) | Quelle: TMC-Fotografie | Tim Carmele

 

„Wir müssen das Positive mitnehmen“

Das dramatische Spiel bei Arminia Bielefeld (2:2) hat er unterdessen recht gut verarbeitet. „Die Rückfahrt war nicht so schön, da denkt man viel über das Spiel nach“, erklärt Hofmann, weiß aber auch: „Wenn man sich zu lange damit beschäftigt, bringt es auch nichts. Wir müssen das Positive mitnehmen.“

Immerhin habe man zweimal gegen den Tabellenführer geführt. Hofmann weiter: „Wenn dir vorher einer sagt, dass wir 2:2 in Bielefeld spielen, dann nimmst du das natürlich mit. Aber aufgrund des Spielverlaufs beißt du dir natürlich in den Hintern.“

 

Philipp Hofmann (KSC 33) Torschütze zum 1:0 in der ersten Hz im Zweikampf um den Ball.

 

Aktuelles Sorgenkind ist die KSC-Abwehr

Während Hofmann in der Offensive immer wieder für Freude sorgt, ist die Abwehr im Moment das Sorgenkind. „30 Gegentore sind einfach zu viel. Da müssen wir alle gemeinsam konzentriert arbeiten, damit es besser wird“, erklärt der 26-Jährige. Ähnlich sieht es auch sein Trainer Alois Schwartz, der nach dem Drama von Bielefeld auf einen Lerneffekt seiner Truppe hofft.

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