Die Fächerstadt landet beim Städtevergleich auf Platz 8
Karlsruhe erreicht Spitzenplatz bei Zukunftsranking

Die Fächerstadt landet beim Städtevergleich auf Platz 8 Karlsruhe erreicht Spitzenplatz bei Zukunftsranking

Quelle: Stadt Karlsruhe

Beim Zukunftsranking ist die Stadt Karlsruhe unter den Top 10 gelandet. Dabei wird die Zukunftsfähigkeit verschiedener Städte verglichen – es geht um Innovation, Digitalisierung und Kreativität. Und auch bei einem anderen Ranking ist Karlsruhe vorne.

Fächerstadt bei Zukunftsranking vorne

Die Stadt Karlsruhe ist gut für die Zukunft aufgestellt. Das ist das Ergebnis des Zukunftsrankings von Wirtschaftswoche, ImmobilienScout24 und IW Consult. Dabei landete die Fächerstadt wie bereits in den vergangenen Jahren mit Rang acht unter den Top 10 Städten Deutschlands. Das Zukunftsranking bewertet die Zukunftsfähigkeit der Stadt und bezieht dabei die Themen Innovation, Kreativität und Digitalisierung mit ein.

Karlsruhe gehört damit zu den Städten, die das beste Potenzial für den Aufbruch in die digitale und vernetzte Wirtschaft haben. Ausschlaggebend für das gute Ergebnis war unter anderem der hohe Anteil an Hochschulabsolventen in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik). Auch der hohe Anteil an Beschäftigten in der Kultur- und Kreativwirtschaft, die vor allem durch Informations- und Kommunikationsdienstleistungen stark ausgeprägt ist, lief in das Ranking mit ein.

 

Städte wurden in drei Rankings getestet

In drei Rankings werden jährlich alle kreisfreien Städte in Deutschland mit mehr als 100.000 Einwohner verglichen. Neben dem Zukunftsranking gibt es das Niveau- und das Dynamikranking. Das Niveauranking bildet die Ist-Werte einzelner Kennziffern und damit die aktuelle Situation ab. Das Dynamikranking zeigt die Veränderungsraten der letzten fünf Jahre.

Beim Niveauranking landete die Fächerstadt auf dem zwölften Platz. Dabei gibt es positive Ergebnisse in allen vier Teilbereichen, die mit einfließen. So zeigt der Indikatorenvergleich im Bereich Arbeitsmarkt, dass die Arbeitslosenzahlen in Karlsruhe vergleichsweise niedrig sind. Im Bereich Wirtschaft ist es besonders der hohe Anteil an Beschäftigten in „wissensintensiven Dienstleistungen“, also Dienstleistungen, bei deren Erstellung ein hohes Maß an Fachwissen erforderlich ist, der zum guten Ergebnis führte.

Doch die Experten werten auch die gute Lebensqualität in Karlsruhe. Insgesamt übersteigt die Anzahl der jungen Menschen, die nach Karlsruhe gezogen sind, demnach deutlich die Anzahl der Wegzüge in derselben Altersklasse.

 

Unterschiedliche Interpretation des Immobilienmarkts

Das gute Abschneiden Karlsruhes im Bereich Immobilienmarkt ist auf verschiedene Arten zu werten: Karlsruhe erreicht Spitzenplatzierungen bei der Anzahl der Gesuche pro Eigentums- und Mietwohnung bei Immobilienscout24. Im Rahmen des Rankings wird dies als Zeichen einer prosperierenden Stadt interpretiert. Zugleich sind die Platzierungen ein Hinweis für Knappheiten und hohe Mietpreise auf dem Wohnungsmarkt.

Im Dynamikranking, das Indizien für Aufhol- und Annäherungsprozesse darstellt, erreicht Karlsruhe Rang 23. Besonders positiv wiegt dabei die wirtschaftliche Entwicklung der Fächerstadt: Bei der Entwicklung der Beschäftigtenzahlen wissensintensiver Dienstleistungsunternehmen liegt Karlsruhe bundesweit auf dem fünften Platz.

Auch interessant


Hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

Daumen hoch, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat, oder zeigen Sie uns, dass wir uns verbessern können.

100%
0%

Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.