News aus Baden-Württemberg
War es ein Wolf? Oder ein Hund?: Sechs Schafe im Kreis Rastatt gerissen

News aus Baden-Württemberg War es ein Wolf? Oder ein Hund?: Sechs Schafe im Kreis Rastatt gerissen

Quelle: Peter Kneffel/dpa
dpa

War es ein Wolf? Oder ein Hund? Im Murgtal ist ein halbes Dutzend Schafe gerissen worden. Nun beginnt die Suche nach dem Verursacher.

Im Murgtal sind nach Angaben des baden-württembergischen Umweltministeriums sechs Schafe gerissen worden. Weitere vier Tiere seien bei dem Zwischenfall in der Gemeinde Forbach (Kreis Rastatt) verletzt worden. Die Tierkörper würden nun von Experten der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt untersucht.

Außerdem prüfe das Senckenberg Zentrum für Wildtiergenetik im hessischen Gelnhausen genetische Abstrichproben. «Ein Wolf kann als Verursacher zum aktuellen Zeitpunkt weder sicher ausgeschlossen noch bestätigt werden, teilte das Ministerium weiter mit.

Die Gemeinde Forbach liegt im Fördergebiet Wolfsprävention Schwarzwald. Innerhalb eines solchen Fördergebietes unterstützt das Land Tierhalter beim Anschaffen und beim Unterhalt von Weidezäunen und Herdenschutzhunden.

In Forbach war der Wolfsrüde mit dem wissenschaftlichen Namen «GW852m» bereits mehrfach nach Rissen von Schafen und Ziegen nachgewiesen worden. Das Tier ist seit 2017 im Nordschwarzwald sesshaft. Nach dem jüngsten bekannten Fall im Februar in Forbach war auch über einen Abschuss diskutiert worden. Dieser ist unter strengen Voraussetzungen bei einem besonders auffälligen Wolf in Baden-Württemberg ordnungsrechtlich möglich, wenn ein Tier zeitnah wiederholt zuschlägt und als «schadstiftender Wolf» deklariert wird.

 

Weitere Nachrichten

Unwetter und Kälte begleiten die letzten närrischen Tage

Närrisches Treiben in der Kälte: Schnee, Regen und orkanartige Böen warten im Südwesten auf so manchen Narren. Warum die letzten Fastnachtstage nichts für Frostbeulen sind.

Landtagswahl 2026: Diese Frauen könnten nach der Wahl «First Lady» werden

Offiziell gibt es das Amt der «First Lady» im Südwesten gar nicht. Dennoch stehen die Partner der Regierungschefs immer ein wenig mit im Rampenlicht. Wer sind die aussichtsreichsten Kandidatinnen?

Mehr als 32.000 Jobs weg – Metallbranche in Baden-Württemberg schrumpft weiter

Die Metall- und Elektroindustrie in Baden-Württemberg verliert weiter Jobs. Warum trotz mehr Aufträgen die Produktion kaum steigt und viele Unternehmen Verluste erwarten.

Gewalt in der Beziehung - wie Täter Opfer manipulieren

Viele Fälle häuslicher Gewalt werden nicht zur Anzeige gebracht, weil Frauen Angst haben oder sich schämen. Doch welche Strategien verwenden die Täter, um Frauen an sich zu binden?

Öffentlicher Dienst: Was der Tarifabschluss fürs Land bedeutet

Milliarden für die Beschäftigten in Kitas, Unikliniken oder Behörden: Warum Finanzminister Bayaz von einer «erheblichen Belastung» für den Haushalt spricht – und die Einigung trotzdem lobt.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.