Nachrichten Waschbären in Karlsruhe? Forstamt gibt Tipps zur Prävention
Waschbären sind eine invasive, nicht heimische Wildart, zudem vermehren sie sich schnell aus. Die Kleinbären sind schlau und lernen schnell, wo es Futter gibt – dabei können sie zutraulich aber auch aufdringliche werden, teilt die Stadt Karlsruhe mit.
Karlsruher Forstamt gibt Tipps zur Prävention
Um Konflikte mit Waschbären zu vermeiden, rät das städtische Forstamt zu folgenden Maßnahmen:
- Abstand von Wildtieren halten und nicht füttern
- Nahrungsreste auf dem Kompost entfernen
- Mülltonnen mit einem Schloss verschließen
- Katzenfutter oder anderes Futter für Igel oder Vögel nachts reinholen
- potentielle Zugänge an Gartenhütten und anderen Gebäuden verschließen
- Aufstiege durch Metallmanschetten mit glatter Oberfläche erschweren
Das Forstamt weist zudem darauf hin, dass die Jagdausübung im Siedlungsraum nach Paragraf 13 Jagd- und Wildtiermanagementgesetz Baden-Württemberg verboten ist. Dazu gehört auch der Einsatz von Lebendfallen.
Zuwiderhandlungen stellen eine Ordnungswidrigkeit dar, in schweren Fällen kann es sich um eine Straftat handeln.
Wer die Sichtung eines Waschbären melden möchte oder eine Fachberatung benötigt, kann sich an die Wildtierbeauftragte bei der unteren Jagdbehörde der Stadt Karlsruhe wenden: 0721 133-7365 oder ujb@fa.karlsruhe.de