News aus Baden-Württemberg
Weihnachtsmärkte vor Absage?: Karlsruhe hält an Christkindlesmarkt fest

News aus Baden-Württemberg Weihnachtsmärkte vor Absage?: Karlsruhe hält an Christkindlesmarkt fest

Quelle: Thomas Riedel
dpa

Steigende Corona-Fallzahlen und die Situation in den Kliniken bringen die Macher von Weihnachtsmärkten zunehmend unter Zugzwang. Kleinere Städte entscheiden sich bereits für eine Absage. Droht das auch den großen Märkten?

Angesichts der sich verschärfenden Pandemie-Lage geraten die Weihnachtsmärkte im Südwesten immer stärker unter Druck. In kleineren Städten wurden die ersten wieder abgesagt, doch Städte wie Stuttgart, Karlsruhe und Ulm halten bisher an ihren Märkten trotz der Corona-Alarmstufe ab diesem Mittwoch fest.

Unter dem Münster in Ulm wurden schon am vergangenen Samstag die Buden der Händler aufgebaut. Und auch am Beginn des Markts am nächsten Montag soll festgehalten werden, wie eine Sprecherin der Stadt sagte. Der Aufbau erlaube eine Umsetzung der 2G-Regel mit Zugang nur für Geimpfte und Genesene, hieß es. An vier Eingängen soll es in Ulm Zugangskontrollen geben.

Der Weihnachtsmarkt in der Landeshauptstadt soll ebenfalls wie geplant am 24. November erste Besucher empfangen dürfen. Ob es dazu kommt, ist derzeit aber unsicher. Es gebe aktuell noch Gespräche zum Umgang mit der Corona-Lage, sagte eine Stadtsprecherin.

Auch Karlsruhe hält an seinem Christkindlesmarkt und dem Beginn am kommenden Montag fest. Mit der Alarmstufe gilt hier gleichfalls die 2G-Regel. Für die Gastro-Bereiche mit Glühwein, Bratwurst und Waffeln sehen die Veranstalter Zäune zur Absperrung vor.

Kleinere Städte wie Isny im Allgäu und Bad Krozingen im Schwarzwald haben indessen ihre Weihnachtsmärkte mit Blick auf die derzeitigen Corona-Infektionszahlen wieder abgesagt. «Schweren Herzens» habe man sich dazu entschieden, teilte die Stadt Bad Krozingen am Montag mit. In Isny wird es die für Dezember geplante «Schlossweihnacht» nun nicht mehr geben. Dies sei «eine Entscheidung, die wehtut», hieß es vom Stadtmarketing mit Verweis auf die steigenden Infektionszahlen und die Situation in den Krankenhäusern.

Während die Weihnachtsmärkte in Baden-Württemberg durch das Infektionsgeschehen immer stärker unter Druck geraten, ist bei unseren Nachbarn im deutsch-französischen Grenzgebiet von Absagen keine Rede. Die Elsass-Metropole Straßburg will ihren Weihnachtsmarkt nach einer Corona-Zwangspause im vergangenen Jahr wieder in großem Stil ausrichten. Mehr als 300 Buden sollen vom 26. November an die Besucher locken.

Wegen der Pandemie ist auch hier das Maskentragen auf dem Markt Pflicht. Fürs Essen und Trinken gibt es speziell ausgewiesene Zonen, damit es nicht zu Gedränge vor den Buden kommt. Der Weihnachtsmarkt in Straßburg ist der älteste Frankreichs und zieht nach offiziellen Angaben jedes Jahr rund zwei Millionen Besucher an, davon viele aus Deutschland.

 

Weitere Nachrichten

Nach Landtagswahl-Debakel: SPD will mit Mitgliederbefragung neuen Vorsitz finden

Nach dem historischen Wahldebakel sucht die SPD Baden-Württemberg per Mitgliederbefragung eine neue Spitze. Wer sich bisher zur Wahl stellt und wie der Zeitplan aussieht.

Aufklärung mal anders: Wie ein Theaterstück Senioren vor Betrug warnen soll

Bühne statt Betrugsfalle: Wie Senioren beim Theaterstück «Tatort Telefon» lernen, Betrügern nicht auf den Leim zu gehen – und warum Humor dabei hilft.

Hier eröffnet die längste Fußgänger-Hängebrücke des Landes

Die neue «Neckarline»-Brücke in Rottweil verbindet Altstadt und Testturm. Zum Eröffnungswochenende gibt es unter anderem einen Mittelaltermarkt und Live-Musik.

So verhält man sich beim Biss einer Nosferatu-Spinne

Die Spinnenart breitet sich in Baden-Württemberg seit Jahren aus. Ihre Giftklauen können die menschliche Haut durchdringen. Doch was tun, wenn sie zubeißt? Ein Experte gibt Tipps, einer ist eiskalt.

Pilotprojekt: Erster Drohnenflug gegen Kormorane gestartet

Mit Drohnen will Baden-Württemberg gezielt Kormorane am Bodensee stören. So soll der Schutz bedrohter Fischarten verbessert werden.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.