News aus Baden-Württemberg
Weniger Verkehrswarnmeldungen im Corona-Jahr 2020

News aus Baden-Württemberg Weniger Verkehrswarnmeldungen im Corona-Jahr 2020

Quelle: Sebastian Gollnow

Die Zahl der Warnmeldungen wegen Gefahren im Straßenverkehr ist im vergangenen Jahr wegen der Corona-Pandemie gesunken.

Das geht aus der Jahresbilanz des Verkehrswarndienstes hervor, die das Innenministerium am Mittwoch vorstellte. Demnach gab es 2020 im Südwesten knapp 46.800 Verkehrswarnmeldungen und damit fast 4400 weniger als im Vorjahr. «Corona hat alles verändert: viel mehr Homeoffice, Kontaktbeschränkungen, eingeschränkte Möglichkeiten in der Freizeitgestaltung – all das hat auch die Mobilität verändert», teilte Innenminister Thomas Strobl (CDU) mit.

Vor allem auf den Autobahnen hat demnach das geringere Verkehrsaufkommen während der Pandemie Wirkung gezeigt. Für diese Straßen wurden 2020 im Südwesten fast 30.300 Warnmeldungen veröffentlicht. Im Vorjahr lag diese Zahl indes bei 34 600. Die Bundesstraßen im Land kamen 2020 in den Warnmeldungen fast 11 500 Mal vor. 2019 lag diese Zahl bei beinahe 11.800.

Der längste Stau mit 30 Kilometern Länge wurde dem Ministerium zufolge im vergangenen Oktober auf der A6 Nürnberg – Mannheim in Höhe Bad Rappenau (Landkreis Heilbronn) nach einem Verkehrsunfall mit mehreren Verletzten registriert. «Wenn der Verkehr stockt oder sich gar ein Stau entwickelt: Bilden Sie immer eine Rettungsgasse. Sie erleichtern den Rettungskräften die Arbeit und helfen, Menschenleben zu retten», sagte Strobl. Bei Rettungseinsätzen zählten häufig Sekunden.

 

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