News
Wetterbilanz: Das Frühjahr in Baden-Württemberg war viel zu trocken

News Wetterbilanz: Das Frühjahr in Baden-Württemberg war viel zu trocken

Quelle: Thomas Warnack/dpa
dpa

Es war zu warm, viel zu trocken und auch sonst ein bisschen extrem: Das Frühjahrswetter in Baden-Württemberg wartete mit vielen Sonnenstunden und wenig Regen auf.

Deutlich zu warm und vor allem extrem trocken: Das diesjährige Frühjahr im Südwesten gehört zu den fünf trockensten in dem Bundesland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Jahr 1881. Das teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) im Rahmen seiner vorläufigen Frühjahrsbilanz mit. Schon am 12. April sei in der Rheinebene der erste meteorologische Sommertag – mindestens 25 Grad – gemessen worden.

Am 2. Mai gab es den Angaben zufolge in Waghäusel (Kreis Karlsruhe) den bundesweit ersten heißen Tag mit 30,4 Grad. Für Samstag sagen die DWD-Experten im Oberrheingraben die bundesweit höchste Frühjahrstemperatur von 31 Grad voraus. Mit 665 Stunden habe die Sonne bisher ungewöhnlich oft geschienen.

Viel zu wenig Regen

Geregnet habe es hingegen viel zu selten: In den letzten drei Frühlingsmonaten seien in Summe nur gut 112 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Das vieljährige Mittel der Referenzperiode 1961 bis 1990 liegt bei 243 Liter, hieß es weiter. Gleichzeitig seien am vergangenen Mittwoch in Wilhelmsfeld im Rhein-Neckar-Kreis bei Starkregen rund 86 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen – die in diesem Frühjahr bisher bundesweit höchste Tagesmenge.

Auch bundesweit ist das nun zu Ende gehende Frühjahr eines der trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen. Laut der vorläufigen DWD-Bilanz hat es seit 1881 nur zweimal zwischen Anfang März und Ende Mai weniger geregnet als 2025 – nämlich in den Jahren 1893 und 2011.

 

Weitere Nachrichten

Regierungsbildung: Die Koalition steht - Grün-Schwarz unterzeichnet Vertrag

Mehr als 160 Seiten ist das Vertragswerk dick, mehrere Wochen dauerte seine Entstehung. Jetzt ist der Koalitionsvertrag von Grünen und CDU unterschrieben - und auch das Personal bekannt.

Laut Statistik: Mehr Pflegeazubis im Südwesten tätig

Die Zahl der Pflegeazubis in Baden-Württemberg ist zuletzt gestiegen. Männer bleiben weiter deutlich in der Unterzahl. Das duale Pflegestudium bleibt eine Nische.

Steuerschätzung: Krise der Kommunen verschärft sich

Es geht um Schulen, um Straßen, öffentliche Angebote - den Kommunen fehlen Gewerbesteuer-Einnahmen in Milliardenhöhe. Der Finanzminister warnt vor wirtschaftlichen Verwerfungen.

Betrunkener fährt gegen Straßenlaterne in Karlsruhe und flüchtet zu Fuß

Mit Alkohol im Blut verliert ein 34-Jähriger die Kontrolle über sein Auto und kracht gegen eine Laterne. Welche Konsequenzen drohen dem Mann?

Immer mehr Deutsche wohnen in der Schweiz

Rund 330.000 Deutsche leben Anfang 2025 in der Schweiz – mehr als in jedem anderen europäischen Land. Aber auch ein anderes Nachbarland ist im Ranking weit vorn.

Laut Studie: Laien vertrauen KI zu stark, Experten oft zu wenig

Chatbots, die fragen statt zu antworten? Forscher testen neue Methoden, damit KI uns nicht unbemerkt lenkt. Was dahintersteckt und was Mediziner davon haben könnten.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.