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Wie, was, wo – die wichtigsten Infos zur Landesgartenschau

News Wie, was, wo – die wichtigsten Infos zur Landesgartenschau

Quelle: Stefan Puchner/dpa
dpa

Vom Stadtstrand bis zum Jazzfrühstück: Die Landesgartenschau Ellwangen bietet Highlights für Naturfans, Familien und Musikliebhaber. Eintrittspreise, Öffnungszeiten und mehr im Überblick.

Bunt, fröhlich, idyllisch und abwechslungsreich – die Landesgartenschau in Ellwangen startet. Die Gestalter haben ein 26 Hektar großes Naherholungsgebiet nahe der Innenstadt geschaffen, dort zehntausende Blumenzwiebeln und Pflanzen in den Boden gebracht und in den vergangenen Jahren den Fluss Jagst in Teilen aufwendig renaturiert.

Am Eröffnungstag wird auch Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) erwartet. Die Schau mit dem Doppel-Motto: «Lust am Wandel» und «Wie wollen wir leben» dauert bis zum 4. Oktober. Das sollten Besucherinnen und Besucher wissen:

Was sind die Highlights?

Die Jagst wurde renaturiert und fließt wieder in Kurven durch die Landschaft. Der Fluss hatte vor Jahrzehnten ein ähnliches Schicksal erlitten wie seinerzeit so viele andere Flüsse in Deutschland: Er war begradigt worden und musste seither in einem Steinbett sein Dasein fristen. Nun ist das Gewässer wieder zugänglich für die Menschen und mäandert in natürlicher Pracht durch das Landesgartenschaugelände. Besucherinnen und Besucher können zum Beispiel von einem Stadtstrand auf den Fluss blicken.

Außerdem wurden drei neue Parkanlagen angelegt: Brückenpark, Stadtpark und Auenpark. Während sich im Brückenpark Kinder und Jugendliche unter anderem auf einem Skaterplatz austoben können, sich im Stadtpark die meisten Restaurants und viele Pavillons befinden, ist der Auenpark in erster Linie der Natur gewidmet. Schaugärten wurden angelegt, man kann auf einen Aussichtsturm klettern und auf einem Steg die Umgebung beobachten. Einen Kinderspielplatz und einen Biergarten gibt es aber auch.

Schwebender Planet

Außerhalb des Geländes ist als Teil der Gartenschau auch die Installation «Gaia» des britischen Künstlers Luke Jerram zu sehen – in der evangelischen Stadtkirche. Im Kirchenschiff schwebt dann zwischen 8. Mai und 19. Juni eine überdimensionale Abbildung der Erde. Die Installation hat einen Durchmesser von sieben Metern. Gaia ist in der griechischen Mythologie die Urmutter der Erde.

Welche Veranstaltungen gibt es?

Weit über 2.000, wie die Organisationen mitteilen. Konzerte, Lesungen, Infoveranstaltungen für Jung und Alt und vieles mehr ist geplant. Thementage sind dem Klimawandel gewidmet oder Ernährungsfragen, Fitness. Es geht auch um die Ausbildung in sogenannten grünen Berufen wie etwa Gärtner oder Landwirt. Wer gerne Musik hört oder macht, ist zum Beispiel beim Kinder- und Jugendchortag gut aufgehoben, kann Jazzfrühstücke besuchen, ein Orgel- oder Flöten- oder Gitarrenkonzert anhören und vieles mehr.

Was kostet der Spaß?

Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gar nichts. Erwachsene zahlen 24,90 Euro und mit Ermäßigung knapp 20 Euro. Eine Gruppenkarte kostet 22,90 Euro pro Person. Auch Tageskarten für zwei aufeinanderfolgende Tage können erstanden werden – Kostenpunkt 32,90 Euro. Die Anreise mit dem öffentlichen Nahverkehr ist dabei jeweils inklusive. Eine Karte für die gesamte Dauer der 164-Tage-Schau kostet 149 Euro. Das Geld für Bahn und Bus muss aber an den Besuchstagen draufgelegt werden. Sämtliche Veranstaltungen und Konzerte sind im Preis der Tickets inbegriffen.

Wann kann ich rein und raus – und wie komme ich hin?

Das Gelände ist in der Regel zwischen 9.00 und 18.00 Uhr geöffnet. Bei Abendveranstaltungen ändern sich die Öffnungszeiten für den Zugang zu den Events. Das Gelände kann aber überall und zu jeder Zeit durch die vorhandenen Drehkreuze verlassen werden. Die Ein- und Ausgänge sind barrierefrei.

Die Anreise ist gut mit dem ÖPNV möglich: Der Bahnhof Ellwangen ist nur ein paar Gehminuten entfernt vom Gartenschaugelände, ebenso wie eine Station vorher die Haltestelle Schrezheim. An beiden Stationen können auch Tickets gekauft werden. Radlerinnen und Radler können auf dem Kocher-Jagst-Radweg anreisen und ihr Fahrrad auf einem großen Stellplatz etwa 100 Meter entfernt vom Haupteingang parken.

Wer mit dem Auto kommt, fährt am besten auf den Großparkplatz in Neunheim und lässt sich dann mit dem Shuttlebus zum Gelände bringen – für sechs Euro Tagesparkgebühr inklusive Shuttle. Busse parken auf einem eigenen Parkplatz in der Nähe des Eingangs.

Sind Hunde erlaubt?

Nein. Für sie wäre es zu laut. Außerdem begründen die Veranstalter das Verbot mit der allgemeinen Aufenthaltsqualität. Assistenzhunde, die Menschen mit Beeinträchtigung unterstützen, seien aber selbstverständlich willkommen.

 

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