News
Zehntausende Temposünder – so viele Fahrverbote drohen jetzt

News Zehntausende Temposünder – so viele Fahrverbote drohen jetzt

Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa
dpa

Die Polizei hat wieder eine Woche lang besonders stark auf die Geschwindigkeit geachtet – und wieder waren Zehntausende zu schnell unterwegs. Welche Folgen drohen jetzt?

188 statt der erlaubten 120 – ein Autofahrer ist auf der A8 Richtung Pforzheim um satte 68 Kilometer in der Stunde zu schnell unterwegs gewesen und geriet prompt in eine der Kontrollen der europaweiten «Speed-Week». Er ist einer von 729 Menschen in Baden-Württemberg, die während der verstärkten Radarkontrollen so stark aufs Gaspedal traten, dass ihnen nun ein Fahrverbot droht.

Insgesamt wurden bis zum vergangenen Sonntag im Südwesten mehr als 58.000 Verstöße registriert – allein am Schwerpunkttag, dem Mittwoch, waren es über 14.800, wie das Innenministerium mitteilt. In fast 9.800 Fällen überschritten die Männer oder Frauen am Steuer in der «Speed-Week» das Tempolimit um mehr als 21 Kilometer in der Stunde.

«Tempolimits sind keine Gängelung, sondern dienen der Verkehrssicherheit», verteidigte Innenminister Thomas Strobl (CDU) die Aktionswoche. Wer sie missachte und zu schnell fahre, setze sich und andere einem vermeidbaren Risiko aus, das im schlimmsten Fall tödlich ende.

Bußgelder kommen in die kommunalen Haushalte

Kontrolliert wurde in der gesamten «Speed-Week» sowohl durch Polizisten als auch durch Messanlagen. Die Bußgelder für Verstöße fließen in den Haushalt der jeweiligen Kommune ein.

Bundesweit – mit Ausnahme des Saarlands – hatte die Polizei die Raser eine Woche lang im Visier, in Baden-Württemberg bis zum vergangenen Sonntag. Mit mobilen und stationären Kontrollen wird das Tempo jedes Jahr aber vor allem an einem Schwerpunkttag der europaweiten Aktionswoche beobachtet – umgangssprachlich auch bekannt als Blitzermarathon. Nach Angaben des Innenministeriums geht die Polizei dann vor allem vor Schulen, Kitas und Altenheimen gegen Autofahrer vor, die zu schnell unterwegs sind.

 

Weitere Nachrichten

Seit sechs Jahren verschwunden: Suchhunde schlagen an - neue Spur von vermisster Scarlett?

Sechs Jahre nach dem Verschwinden von Scarlett Salice schlagen Suchhunde an einem Felsen im Wehratal mehrfach an. Was ihr Vater und die Helfer nun vermuten, und warum die Suche gefährlich bleibt.

Europa-Park zum elften Mal "bester Freizeitpark der Welt"

Wieder einmal darf sich der Europa-Park über die Auszeichnung zum «besten Freizeitpark der Welt» freuen. Dabei setzt er sich erneut gegen namhafte Konkurrenz durch.

Warum das Land bei einer Bildungsstudie gut abschneidet

Zuletzt gab es bei Studien und Leistungstests für den Südwesten immer wieder Tiefschläge. Eine arbeitgebernahe Studie sieht dagegen eine Reihe positiver Punkte. Ist das ein Widerspruch?

Großübung "Badischer Sturm": Über 500 Soldaten proben ABC-Einsatz

Die Bundeswehr übt die ABC-Abwehr. Denn sie will für den Ernstfall gewappnet sein. Was bedeutet die erhöhte Präsenz militärischer Fahrzeuge für Autofahrende?

Laut Umfrage: Klimaneutral bis 2045? Immer mehr Firmen geben auf

Immer weniger Unternehmen in Baden-Württemberg glauben einer Umfrage zufolge, bis 2045 klimaneutral werden zu können. Woran hapert es aus Sicht der Betriebe?

Lebensmittel mit Insekten: Warum gibt es keine Insekten auf unseren Tellern?

Insekten kann man in Deutschland auch als Lebensmittel verzehren. Aber wer macht das und warum setzen sich die kleinen Tierchen als Lebensmittel nur schwer durch?






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.