Neues vom Karlsruher SC
Ziele, Kaderplanung & Stadionbau.: Das sagt die KSC-Chefetage vorm Saisonbeginn

Neues vom Karlsruher SC Ziele, Kaderplanung & Stadionbau.: Das sagt die KSC-Chefetage vorm Saisonbeginn

Quelle: Melanie Hofheinz

Kurz vor Beginn der Saison 2021/22 der 2. Fußball-Bundesliga sprachen KSC-Geschäftsführer Michael Becker und Sportchef Oliver Kreuzer über das vergangene Jahr sowie Corona-Verluste – aber auch über die anstehende Saison sowie Zuschauer- und Kaderplanung.

Corona-Folgen beim KSC: Verluste & Bauverzögerung

Vor zwei großen Herausforderungen stehe der Karlsruher SC in der beginnenden Saison 2021/22, kündige Geschäftsführer Michael Becker in einer Pressekonferenz am Donnerstag, 22. Juli 2021 an. Zunächst werde die Coronakrise den Verein weiter beschäftigen, erklärt Becker. Rund sieben Millionen Euro Verlust habe der Verein im vergangenen Jahr durch die Pandemie gemacht.

„Wir haben es ganz gut hinbekommen“ – der sportliche Verlauf mit dem vorzeitigen Klassenerhalt habe es einfacher gemacht, so Becker. Doch die Folgen der Coronakrise machen sich nicht nur im Geldbeutel des Vereins bemerkbar, sondern auch beim Stadionbau.

Aufgrund coronabedingter Verzögerungen bei den Materiallieferungen, werde sich die Eröffnung, laut der Bauherrin Stadt Karlsruhe, um „einige Monate“ verzögern. Michael Becker rechnet allerdings mit einer deutlich längeren Verzögerung: „Der KSC geht davon aus, dass das neue Stadion erst zur Saison 2023/24 in Vollbetrieb gehen wird“. Ursprünglich geplant war dies eigentlich der Sommer 2022.

 

Zuschauer im Stadion – „rechtliche Schritte denkbar“

Doch auch wenn noch gebaut wird, so können zum Saisonbeginn wieder Fans ins Stadion. Zum ersten KSC-Heimspiel dürfen 10.000 Fans live dabei sein (Stand 22. Juli 2021). Das entspräche einer Auslastung von 20 Prozent. Im Oktober solle dies auf 50 Prozent erhöht werden und 2022 die Vollauslastung folgen, so Becker weiter.

Allerdings schaut der KSC-Chef mit Besorgnis auf die derzeit wieder steigenden Corona-Zahlen: „Eine komplette Schließung der Stadien wird der Fußball nicht nochmal verkraften.“ Hier wolle sich der KSC bereits in den nächsten Wochen über rechtliche Schritte gegen eine mögliche Zuschauerbeschränkung informieren, um gegebenenfalls dagegen vorgehen zu können, kündigt Becker an.

 

Sportchef Kreuzer über Saisonziel & Kaderplanung

Insgesamt blicke man „in eine positive Zukunft“, erklärte Becker abschließend. Dem stimmte auch Sportchef Oliver Kreuzer zu, der sich auf eine „interessante, attraktive und schwierige Liga“ freut und das Saisonziel des KSC formuliert:

„Wir haben die Saison mit einem überragenden sechsten Tabellenplatz beendet –  die Mannschaft hat über die Saison herausragend gespielt. Daher ist die Erwartungshaltung recht hoch. Aber wir müssen realistisch bleiben, daher bleibt unser Ziel erneut der Klassenerhalt“, so Kreuzer.

 

Personelle Verstärkung in der Abwehr

Glücklich ist Kreuzer, dass es gelungen ist das „Stammpersonal“ beinahe vollständig zu erhalten. Man sehe sich gut gerüstet, wolle aber auf der Innenverteidiger-Position noch personell nachlegen. Auf anderen Positionen sei derzeit „kein Bedarf“, so Kreuzer weiter.

Derzeit befände man sich auf der Suche nach einen passenden Kandidaten – dies ist so auch in der KSC-Kasse eingeplant: „Wenn der geeignete Spieler gefunden ist, dann sind wir auch handlungsfähig“, erklärt Kreuzer. Michael Becker stimmt Kreuzer hier zu: „Priorität hat der maximale sportliche Erfolg“, so sei auch die Hofmann-Entscheidung gemeinsam getroffen worden. „Da stehe ich absolut dahinter“, so Becker abschließend.

 

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