Feuerwehr & Hilfsorganisationen waren mit über 50 Personen vor Ort
OB Mentrup dankt Karlsruher Helfern für Einsatz im Katastrophengebiet

Feuerwehr & Hilfsorganisationen waren mit über 50 Personen vor Ort OB Mentrup dankt Karlsruher Helfern für Einsatz im Katastrophengebiet

Quelle: Branddirektion Karlsruhe

Die katastrophalen Folgen des Hochwassers in der Eifel haben in ganz Deutschland enorme Solidarität und Hilfsbereitschaft ausgelöst. Auch Helfer aus Karlsruhe leistete einen großen Beitrag, wird nun in einer Pressemitteilung der Stadt informiert.

Karlsruher Einsatzkräfte leisteten Beitrag

Die Folgen des Hochwassers in Deutschland enorme Solidarität und Hilfsbereitschaft ausgelöst. Auch die Stadt Karlsruhe leistete einen großen Beitrag, um den Menschen direkt vor Ort zu helfen. Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) packten unter teilweise extremen Bedingungen dort an, wo sie am dringendsten benötigt wurden.

Für diesen selbstlosen Einsatz bedankt sich Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup bei allen Helferinnen und Helfern: „Unter schwierigsten Bedingungen haben Sie humanitäre Katastrophenhilfe geleistet und die Bevölkerung sowie die örtlichen Einsatzkräfte unterstützt, um die große Not zu lindern“, würdigte das Stadtoberhaupt in einem Dankschreiben.

 

Großes Engagement der Freiwilligen

Alle Freiwilligen hätten mit ihrem Engagement „dazu beigetragen, den Menschen zu helfen, ihnen Hoffnung zu geben und auch die Stadt Karlsruhe als leistungsstarken Partner in der Not zu repräsentieren“, sagte Mentrup. Er sei froh und dankbar, dass die Stadt Karlsruhe beim Katastrophenschutz gut aufgestellt sei und dass dieser in erheblichem Maß vom Engagement ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer lebe, so Mentrup.

Koordiniert von der Branddirektion in ihrer Funktion als untere Katastrophenschutzbehörde lief der Hilfseinsatz bereits am 15. Juli an. Seither hat die Feuerwehr zusammen mit weiteren Hilfsorganisationen vier Kontingente mit insgesamt 46 Einsatzkräften und elf Fahrzeugen nach Rheinland-Pfalz entsandt. Beteiligt waren sowohl die Berufsfeuerwehr als auch die Freiwillige Feuerwehr der Abteilungen Neureut, Knielingen, Durlach, Bulach und Daxlanden.

 

Noch bis August vor Ort im Einsatz

Zu den Aufgaben der Helferinnen und Helfer zählte unter anderem, Hochleistungspumpen, Notstromaggregate und Beleuchtungseinrichtungen zu installieren sowie Krankentransporte zu organisieren. Während der Hochwasser-Zug der Berufsfeuerwehr als letztes Kontingent am Dienstag, 27. Juli, wieder zurückkehrte, sind noch voraussichtlich bis zum 03. August Führungskräfte im Einsatz, die durchgängig den Krisenstab des Landes Rheinland-Pfalz unterstützen.

Hierfür wurden vier Teams aus jeweils drei Personen gebildet, die sich alle vier Tage ablösen, erklärt die Stadt Karlsruhe.

Im Katastrophengebiet mussten die Helferinnen und Helfer aufgrund der enormen Zerstörungen über mehrere Tage unter teils schwierigen Bedingungen arbeiten, was physisch wie psychisch sehr belastend war. Der OB sicherte daher in seinem Dankschreiben Unterstützung zu, wenn Hilfe bei der Verarbeitung dieser Erfahrungen erforderlich sein sollte.

 

Weitere Nachrichten

TramTrain-Projekt: Neue Fahrzeuggeneration wird in Karlsruhe erprobt

Nach der Anlieferung des ersten TramTrain-Fahrzeugs Ende vergangenen Jahres stehen nun umfangreiche Test-, Zulassungs- und Systemprüfungen im Fokus. Darüber informierten die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG).

Statistik: Sophia und Noah erneut beliebteste Vornamen in Baden-Württemberg

Seit mehreren Jahren halten sich zwei Vornamen hartnäckig an der Spitze der beliebtesten Namen im Südwesten. Auch andere Namen büßen nicht an Popularität ein.

Anpassung an Hitzewellen: Schwitzen in Offenburg, Schatten in Kiel

In grünen Oasen lässt sich Hitze besser ertragen als in Betonwüsten. Doch die Zahl der Bäume sinkt vielerorts. Vor allem eine Stadt im Südwesten hat nach Ansicht der Umwelthilfe großen Nachholbedarf.

"Glücksatlas": Wo Großstädter im Land zufriedener sind - und wo weniger

In den meisten großen Städten im Land sind die Menschen laut einer Umfrage nicht so zufrieden, wie es die objektive Lebensqualität nahelegt. Wo die Unzufriedeneren leben - und wo die Zufriedeneren.

22 Asse: Karlsruher Hanfmann mit starkem Aufschlag beim Rasenturnier in Stuttgart weiter

Kein Aufschlagverlust, 22 Asse und trotzdem Zittern bis zum Schluss: Wie Tennisprofi Hanfmann das enge Duell in Stuttgart für sich entscheidet und sich nun Chancen aufs Viertelfinale ausrechnen kann.

Am Bahnhof Bruchsal: Eisenbahner wird von Güterzug erfasst und verletzt

Ein Eisenbahn-Beschäftigter will einen Güterzug am Bahnhof Bruchsal abfertigen - und wird dabei von einem anderen Zug erfasst. Der 45-Jährige hatte Glück im Unglück.

Kommt Stuttgart 21 erst 2031? Mehr Infos Ende Juni

Dass Stuttgart 21 nicht rechtzeitig fertig wird, ist für die Menschen in Stuttgart inzwischen Routine. Medien berichten nun von weiteren Verzögerungen. Was die Bahn sagt.

Zum bundesweiten Hitzeaktionstag: Karlsruher Aktivitäten zum Hitzeschutz

Hitze stellt das größte klimawandelbedingte Gesundheitsrisiko dar. Aus diesem Grund ruft die Bundesärztekammer in diesem Jahr am 11. Juni zum vierten Mal einen bundesweiten Hitzeaktionstag aus. In Karlsruhe gibt es bereits Aktivitäten zum Hitzeschutz.

Die Karlsruher Feuerwehr im Einsatz.

Feuerwehrlauf zum 100-jährigen Jubiläum der Berufsfeuerwehr Karlsruhe steht an

Im Rahmen des Jubiläums „100 Jahre Berufsfeuerwehr Karlsruhe“ lädt die Feuerwehr Karlsruhe am Sonntag, 14. Juni 2026, zum Feuerwehrlauf rund um das Gelände der Feuerwache West und in der Günther-Klotz-Anlage ein. Das Motto lautet "KarlsruheLäuft“.

Vorfall auf Parkplatz in Forst: Lastwagenfahrer nach Messerangriff in U-Haft

Auf dem Parkplatz einer Spedition soll der 41-Jährige einen anderen Lastwagenfahrer schwer verletzt haben. Was Polizei und Staatsanwaltschaft dazu sagen.

Erlebnisbad "Miramar": Nach Rutschen-Unfall Todesursache trotz Obduktion unklar

Ein 25-Jähriger ist nach bisherigen Erkenntnissen mit Bekannten in einer Rutsche im Spaßbad «Miramar» zusammengestoßen. Später starb er in einem Krankenhaus. Ermittler suchen nach der Todesursache.

Neuer Weltraum-Themenbereich: Das plant der Europa-Park aktuell

Raumfahrt trifft Freizeitpark: Im Europa-Park entsteht ein neuer Themenbereich zum Thema Weltraum. Die europäische Raumfahrtagentur ESA und der Park unterzeichnen deshalb eine gemeinsame Erklärung.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.