News aus Baden-Württemberg
179 Drogentote in Baden-Württemberg: Mehr als im Vorjahr

News aus Baden-Württemberg 179 Drogentote in Baden-Württemberg: Mehr als im Vorjahr

Quelle: Marcus Brandt/dpa/Symbolbild
dpa

Im vergangenen Jahr sind in Baden-Württemberg 179 Menschen wegen Drogenkonsums gestorben. Das sind 49 mehr als im Vorjahr.

Die Zahl der Drogentoten liegt jedoch weiterhin unterhalb des langjährigen Durchschnitts von 190 Verstorbenen pro Jahr, wie das Innenministerium am Montag bekanntgab.

Die häufigste Ursache für den tödlichen Drogenkonsum bleibt der Konsum von Heroin, gefolgt von Kokain. Besonders gefährlich werde es, wenn Heroin oder Kokain mit anderen Drogen, Medikamenten oder Alkohol kombiniert wird, betonte das Ministerium. Eine auffällige Zunahme gab es demnach bei Rauschgifttodesfällen im Zusammenhang mit benzodiazepinhaltigen Medikamenten, die oft als Beruhigungsmittel oder Schlafmittel verschrieben werden.

Unter den Drogentoten im Jahr 2022 waren 144 Männer und 35 Frauen. Acht Verstorbene waren 21 Jahre oder jünger und 32 Personen hatten keine deutsche Staatsangehörigkeit. Das Durchschnittsalter lag den Angaben zufolge mit 37,4 Jahren leicht unter dem des Vorjahres.

Die meisten Drogentoten gab es in der Landeshauptstadt Stuttgart, gefolgt vom Kreis Mannheim, Reutlingen und Tübingen. In einigen Gebieten wie dem Kreis Baden-Baden oder den Landkreisen Emmendingen, Hohenlohekreis, Tuttlingen, Calw, Enzkreis, Freudenstadt, Bodenseekreis und Sigmaringen wurden keine Todesfälle im Zusammenhang mit Rauschgift registriert.

Laut Innenminister Thomas Strobl (CDU) muss der Fokus weiterhin auf Suchtprävention und Aufklärung liegen, «um die Gesellschaft über die weitreichenden Folgen und Gefahren von Drogenkonsum aufzuklären».

 

Weitere Nachrichten

Außergewöhnliche Lage in den Alpen: Welche Gefahren drohen

Warum alte Karten und späte Tourenstartzeiten in den Alpen jetzt besonders gefährlich werden – Experten geben wichtige Tipps für sichere Bergtouren.

Diese Frau will in Karlsruhe Pionierarbeit am Quantencomputer leisten

Mathematikerin Ada Lovelace war im 19. Jahrhundert eine Pionierin im Programmieren. Beim Quantencomputing-Studium in Karlsruhe kann man in ihre Fußstapfen treten. Erste Einschreibung: von einer Frau.

Karlsruher Hochschule will Diamanten kaufen - und sammelt Spenden

Der Edelstein soll Herzstück eines Quantencomputers sein: Was die Hochschule Karlsruhe damit vorhat, warum es um Pioniergeist geht und was ein früherer Absolvent verspricht.

Niedriger Wasserstand an der Donau: Ungarn stoppt Atomkraftwerk – Stromversorgung unter Druck

Die Donau führt so wenig Wasser wie nie: Ungarn schaltet erstmals sein Atomkraftwerk komplett ab. Was das für Stromverbraucher jetzt bedeutet.

Viel Stau zur Ferienzeit: Autofahrer brauchen Geduld

Der Ferienstart in Bayern und Baden-Württemberg bringt viele Staus auf die Autobahnen. Der ADAC meldet bis zu 600 Kilometer Stau zur Mittagszeit.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 
















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.