Neue Zahlen
2,1 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit leben in Baden-Württemberg

Neue Zahlen 2,1 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit leben in Baden-Württemberg

Quelle: Christoph Schmidt/dpa/Archivbild
dpa

In Baden-Württemberg verteilt sich die ausländische Bevölkerung sehr ungleichmäßig. Ausländische Staatsangehörige leben überdurchschnittlich oft in der Nähe der Arbeitsplatzzentren und damit in den größeren Städten. Jetzt gibt es neue Zahlen.

Baden-Württemberg zählte im Jahr 2023 insgesamt 2,1 Millionen Menschen mit ausländischer Staatsangehörigkeit und damit so viele wie noch nie seit Bestehen des Landes. Die Einwohnerzahl Baden-Württembergs lag Ende November 2023 bei 11,34 Millionen, wie die Statistiker am Donnerstag in Stuttgart mitteilten. Der Anteil der Ausländerinnen und Ausländer an der Gesamtbevölkerung lag damit zuletzt bei 18,5 Prozent.

Den höchsten Ausländeranteil in den 44 Stadt- und Landkreisen in Baden-Württemberg hat mit 31,2 Prozent Pforzheim. Innerhalb des Landes verteilt sich die ausländische Bevölkerung sehr ungleichmäßig. Es ist vor allem ein weiterhin ausgeprägtes Stadt-Land-Gefälle feststellbar, da ausländische Staatsangehörige überdurchschnittlich oft in der Nähe der Arbeitsplatzzentren und damit in den größeren Städten leben. Nach Pforzheim haben die Stadtkreise Heilbronn und Stuttgart (30,5 Prozent / 27,7 Prozent) den größten Ausländeranteil. Dagegen liegt dieser Anteil in den ländlich geprägten Kreisen Main-Tauber- sowie Neckar-Odenwald-Kreis bei jeweils lediglich 12,8 Prozent.

Türkische Staatsangehörige bilden im Südwesten weiterhin die größte ausländische Bevölkerungsgruppe (267.690). Mit deutlichem Abstand folgen Staatsangehörige aus Rumänien (182.240) und Italien (178.595). Bereits an 4. Stelle rangieren Personen mit einer ukrainischen Staatsangehörigkeit. Deren Zahl ist innerhalb eines Jahres nochmals um knapp 17.000 auf 166.925 angestiegen, nachdem sie sich im Jahr zuvor sogar annähernd verneunfacht hatte. Im Südwesten ebenfalls relativ stark vertreten sind Personen mit einer russischen Staatsangehörigkeit. Sie belegen im Ranking« der ausländischen Nationalitäten den 16. Platz.

 

Weitere Nachrichten

Rechtsanspruch ab September: Ganztagsbetreuung in der Grundschule – das muss man wissen

Ab Herbst haben Erstklässler in Baden-Württemberg Anspruch auf mindestens acht Stunden Betreuung pro Tag. Doch reicht das Angebot? Was Eltern zu Plätzen, Kosten und Ferien wissen sollten.

Sturmfolgen in Karlsruher Freibädern - Rheinstrandbad bleibt vorerst zu

Unwetterfolgen in Karlsruhe: Im Rheinstrandbad sind Bäume beschädigt und geborsten. Das Bad bleibt übers Wochenende zu. Auch andere Freibäder sind betroffen vom Sturm.

Regelrecht "gekocht": Wie Hitze und Trockenheit Tiere plagen

Salamander, Wasseramsel, Steinkrebs und Co. leiden unter Niedrigwasser und steigenden Gewässertemperaturen. Fachleute warnen vor schrumpfenden Beständen und verlorenen Lebensräumen.

Alternative Antriebe: So beliebt sind Elektroautos im Südwesten

In Baden-Württemberg wächst das Interesse an E-Autos. Mehr als ein Viertel aller Neuwagen fahren ausschließlich mit Strom. Nur in zwei Bundesländern sind E-Autos noch beliebter.

Umfrage: Fast jeder dritte Studierende wohnt bei den Eltern

Nach der Schule nichts wie raus aus dem Kinderzimmer? Das gilt für viele Studierende im Südwesten nicht, zeigt eine neue Erhebung. Wo Studierende am häufigsten wohnen - und wie sie zur Uni kommen.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.