News aus Baden-Württemberg
Achterbahn-Unglück im Legoland: Ermittlungen gegen mehrere Beschuldigte

News aus Baden-Württemberg Achterbahn-Unglück im Legoland: Ermittlungen gegen mehrere Beschuldigte

Quelle: Stefan Puchner
dpa

Knapp ein Jahr nach dem Achterbahn-Unglück mit mehr als 30 Verletzten im Freizeitpark Legoland wird gegen mehrere Personen ermittelt.

Aufgrund eines Sachverständigen-Gutachtens habe sich der Verdacht ergeben, dass der Unfall durch mangelhafte Sorgfalt verursacht worden sei, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Memmingen am Dienstag. Es werde gegen mehrere Beschuldigte wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung ermittelt. Zunächst hatte die «Augsburger Allgemeine» darüber berichtet.

Am 11. August 2022 war ein Zug der Achterbahn «Feuerdrache» in dem schwäbischen Vergnügungspark auf einen vorausfahrenden Zug aufgefahren. Dadurch wurden 31 Menschen verletzt, einer davon schwer. Die Achterbahn war danach für die Ermittlungen und weitere Arbeiten längere Zeit außer Betrieb, wurde nach zwei Monaten aber wieder freigegeben.

Der Sprecher der Staatsanwaltschaft wollte über die genaue Zahl der Beschuldigten keine Angaben machen. Zudem ließ er offen, ob es sich dabei um Mitarbeiter des Parks selbst oder externe Verantwortliche, beispielsweise Prüfer der Achterbahn, handelt. Auch wenn die Ermittlungen nun in Richtung menschliches Versagen deuten, wollte der Sprecher technische Mängel an der Achterbahn noch nicht ganz ausschließen. Wie lange die weiteren Ermittlungen dauern, ist noch unklar.

 

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