Nachrichten
Äste auf Gleise gelegt – Bahnstrecke gesperrt: Bundespolizei Karlsruhe sucht Zeugen

Nachrichten Äste auf Gleise gelegt – Bahnstrecke gesperrt: Bundespolizei Karlsruhe sucht Zeugen

Quelle: Marcus Brandt/dpa/Symbolbild
dpa

Ein Zug fährt in Äste, die auf Gleisen liegen. Die Strecke wird sofort gesperrt. Die Bundespolizei geht davon aus, dass hier jemand absichtlich am Werk war.

Weil mutmaßlich jemand teils dickere Äste auf Gleise in Nordbaden gelegt und so die Schnellbremsung eines Zugs verursacht hat, ermittelt die Bundespolizei. Verletzt worden sei niemand, sagte eine Sprecherin. Die Äste hätten sich unter dem Zug verkeilt. Nach Angaben der Deutschen Bahn handelte es sich um einen Güterzug.

Die Ermittler gehen davon aus, dass die Äste absichtlich auf die Gleise gelegt wurden, weil sie laut der Sprecherin an zwei Stellen im Abstand von 10 bis 15 Metern gefunden wurden. Die Bundespolizei Karlsruhe sucht Zeugen, die am Montagabend auf Höhe Oftersheim bei Heidelberg etwas Verdächtiges beobachtet haben.

Die Bahnstrecke wurde zwischen Schwetzingen und Hockenheim in beide Richtungen gesperrt. Gegen 20.00 Uhr informierte die Bundespolizei über den Kurznachrichtendienst X, dass die Bahnstrecke wieder freigegeben sei. Laut dem Bahnsprecher hatte sich der Vorfall mit dem Güterzug um etwa 18.30 Uhr ereignet.

Die ICE auf der Linie von Kiel oder Hamburg nach Basel und in die Gegenrichtung waren laut der Deutschen Bahn über Bruchsal umgeleitet worden. Die S-Bahnen hielten frühzeitig in Schwetzingen beziehungsweise Hockenheim und kehrten dort jeweils wieder um.

 

Weitere Nachrichten

Wird "Drug Checking" in Baden-Württemberg erlaubt?

Von Karlsruhe aus verbreitet sich eine Warnung vor der gefährlichen Designer-Droge Cychlorphin. «Drug Checking» könnte helfen, Substanzen zu bestimmen. Doch Baden-Württemberg hinkt hier hinterher.

Konjunktur-Stimmung im Handwerk: Viele warten auf bessere Zeiten

Viele Handwerksbetriebe hoffen auf ein Licht am Ende des Tunnels. Wer besonders optimistisch bleibt – und wo das Stimmungsbarometer überraschend steigt.

Kriminelle Ausländer: Migrationsstaatssekretär fordert Druck auf Heimatstaaten

Das Land will mehr Kriminelle nach Syrien abschieben - bislang ist aber nur einmal ein Straftäter ins Flugzeug gesetzt worden. Das liegt nicht zuletzt auch am Bund, meint der Migrationsstaatssekretär.

Feuerpause im Streit um den Wolf? Richter bitten um Aufschub

Es ist ein Hin und Her im Streit um den Abschuss eines Wolfs im Nordschwarzwald. Bis Mitte Februar dürfte die Entscheidung über den «Hornisgrinde-Wolf» nun ruhen. Warum das?

Neue Designer-Droge im Raum Karlsruhe entdeckt: Was man dazu wissen muss

Cychlorphin gilt als hochpotente synthetische Droge: Schon kleine Mengen können zu schweren Vergiftungen führen. Was Fachleute zu Risiken und Schutzmaßnahmen sagen.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.