Alessandro Pola im Interview
The Voice of Germany: Alessandro Pola aus Karlsruhe steht heute im Finale

Alessandro Pola im Interview The Voice of Germany: Alessandro Pola aus Karlsruhe steht heute im Finale

Interview
Quelle: Copyright: ProSiebenSAT.1/Richard Hübner; Fotograf: Richard Hübner

Alessandro Pola aus Karlsruhe stand als erster Kandidat der Jubiläumsstaffel von The Voice of Germany auf der Bühne – sich selbst am Klavier begleitend überzeugte er die Jury mit Alica Keys „If I Ain’t You“. Nun steht der Sänger im Finale der Castingshow!

Alessandro Pola überzeugt alle Jurymitglieder

Am Donnerstag, 08. Oktober 2020 startete die Jubiläumsstaffel der TV-Castingshow The Voice of Germany. Mit dabei war auch der 30-jährige Karlsruher Alessandro Pola. Dieser hatte die Ehre die zehnte Staffel mit einem Auftritt in den „Blind Auditions“ zu eröffnen – und dieser Auftritt war unvergesslich!

Alessandro trat zunächst in Team der beiden Jurymitglieder Yvonne und Stefanie an. Doch in den „Sing-Offs“ konnte er den „Hot-Seat“ nicht lange genug besetzen, sodass von Online-Coach Michael aufgenommen wurde. Für dessen Team tritt Alessandro nun im Finale der Show, am Sonntag, 20. Dezember 2020 (20:15 Uhr, SAT.1), an.

Im Finale hat der Karlsruher mit drei Auftritten die Chance, die Zuschauer von sich zu überzeugen. Zwei der drei Lieder, die am Sonntag zu hören sein werden, sind bereits bekannt. Zusammen mit dem Gast-Star Duncan Laurence wird Alessandro dessen Hit „Arcade“ singen. Außerdem wird Alessandro seingen eigenen Song „Don’t You Worry“ vorstellen.

 


 

Der gebürtige Südpfälzer mit italienischen Wurzeln väterlicherseits wohnt in der Karlsruher Weststadt und ist von Beruf Realschullehrer in Königsbach-Stein bei Pforzheim. Wie er zur Musik kam, warum er sich bei The Voice of Germany angemeldet hat und noch mehr hat Alessandro Pola meinKA im Interview verraten!

 

Alessandro Pola über die Musik & Auftritte & DAS FEST

Eine klassische Frage zum Beginn: Wie kamst du zur Musik?

Alessandro Pola: Mit sechs Jahren habe ich angefangen Keyboard-Stunden zu nehmen. Meine Eltern haben mich auf Empfehlung eines Freundes hin im Ort an einer Musikschule angemeldet. Von dort hat dann alles seinen Lauf genommen. Als ich etwa 13 Jahre alt war, hat mich mein damaliger Keyboardlehrer zufällig singen hören und mir meinen ersten Auftritt auf dem Stadtfest verschafft.

 

Du standest also schon häufiger auf der Bühne?

Alessandro Pola: Nach meinem ersten Auftritt hat mich ein Musiklehrer der Realschule (ich war auf dem Gymnasium) gefragt, ob ich in der Schul-Big-Band singen möchte. Mit der Big Band habe ich dann fast fünf Jahre gespielt. Wir hatten sehr viele Konzerte, unter anderem in der Schweiz, Italien und in den USA. Da habe ich als Jugendlicher die meiste Bühnenerfahrung gesammelt.

Für die Möglichkeiten, die sich mir in dieser Zeit boten, bin ich diesem Lehrer auf Ewigkeit dankbar. Dass ich so viel Freude am gemeinsamen Musizieren mit anderen empfinde, habe ich vor allem ihm zu verdanken. Natürlich hatte ich aber auch immer eigene Bands. Mit Anfang 20 habe ich die Band „PARADISE JUNE“ gegründet, mit der wir super viel gespielt haben – auch als Support von Christina Stürmer oder bei DAS FEST.

 

Schreibst du auch eigene Songs und hattest du Gesangsunterricht?

Alessandro Pola: Ich schreibe immer ganz fleißig eigene Songs. Momentan arbeite ich mit einem meiner ältesten und besten Freunde an Songs. Zwischen meinem 14. und 18. Lebensjahr hatte ich Gesangsunterricht bei verschiedenen Lehrern. Unter anderem auch bei dem Karlsruher Sänger JUSTIN NOVA. Als ich dann mit 20 angefangen habe zu studieren, hatte ich nochmals Gesangsunterricht bei klassischen Gesangslehrern.

 

Darum kam es zur Anmeldung bei The Voice of Germany

Warum hast du dich bei The Voice of Germany angemeldet – und warum erst jetzt in der Jubiläumsstaffel?

Alessandro Pola: Meine Band hat sich leider vor ein paar Jahren aufgelöst. Ich habe da eigentlich meine ganze Hoffnung, Liebe und Energie reingesteckt und fest daran geglaubt, dass das mein Leben sein wird. Als das plötzlich alles weg war, war das wie das Ende einer Beziehung, die man einfach noch nicht loslassen möchte.

Ich habe mich erstmal zurückgezogen, mein Referendariat absolviert und fast gar keine Musik mehr gemacht. Leicht war das nicht und mir ging es die Zeit über wirklich nicht gut. Ich konnte das Gefühl nicht loswerden, dass mir etwas fehlt. Auch mein Umfeld hat das wahrgenommen, dass ich einfach nicht glücklich bin.

Eine Kollegin an meiner Schule hat das ebenfalls bemerkt und mich an einem Abend darin bestärkt, nochmal aufs Ganze zu gehen und mich bei The Voice of Germany anzumelden. Noch am selben Abend habe ich meine Bewerbung abgeschickt. Es war jetzt einfach der richtige Zeitpunkt. Vorher hat es wohl nicht sein sollen. Dieses Jahr ist endlich die Chance gehört zu werden.

 

Alessandro Pola: „Ich bin einfach Fan starker Frauen“

Hättest du mit einer derart positiven Reaktion der Jury gerechnet?

Alessandro Pola: Dass sich gleich alle Stühle umdrehen und die Juroren dann noch so um mich kämpfen, damit habe ich gar nicht gerechnet. Ich war super glücklich und einfach überwältigt. Dazu kommt noch, dass ich gleich der Erste sein durfte. Das hat die Anspannung vor dem Auftritt zwar nicht einfacher gemacht, dennoch war es mir eine Ehre, diese Staffel eröffnen zu dürfen.

 

Warum hast du dich für die Juroren Yvonne und Stefanie entschieden?

Alessandro Pola: Aus den vergangenen Staffeln kannte ich bereits Yvonne und auch Steffi und fand sie beide von Anfang an einfach toll. Dazu kommt noch, dass sie so wahnsinnig starke Frauen darstellen. Ich bin einfach Fan starker Frauen.

Vielleicht hat mich aber auch unterbewusst beeinflusst, dass Yvonne Jazz und Popularmusik studiert hat und Steffi schon so lange in einer Band spielt. Ich habe da einfach eine Verbindung zu den beiden verspürt.

 

„Musik machen“: Über musikalische & persönliche Ziele

Was sind deine musikalischen und persönlichen Ziele im Leben?

Alessandro Pola: Ich will nicht nochmal in so ein musikalisches Loch fallen. Das ist sowohl mein persönliches als auch mein musikalisches Ziel. Ich merke, gerade jetzt nach meiner Blind Audition, wie sehr mir das Musikmachen gefehlt hat.

Mein Ziel ist es, mehr zu machen: Mehr zu spielen, mehr zu singen, mehr zu schreiben. Ich habe noch so viel zu sagen und will das mit den Leuten da draußen teilen. Ganz egal wie es nun weitergeht, ich werde weiter Musik machen und daran arbeiten, irgendwann auch davon leben zu können.

 

Video | Hier gibt’s den Auftritt von Alessandro Pola

 

 

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