News aus Baden-Württemberg
Arbeitsforscher: Vier-Tage-Woche ist definitiv möglich

News aus Baden-Württemberg Arbeitsforscher: Vier-Tage-Woche ist definitiv möglich

Quelle: Andreas Arnold/dpa/Symbolbild
dpa

Eine Vier-Tage-Woche ist aus Sicht eines Arbeitsforschers auch großflächig umsetzbar.

«Volkswirtschaftlich ist es definitiv möglich», sagte Philipp Frey vom Karlsruher Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse. Es gebe mittlerweile eine sehr gute Studienlage zu steigender Produktivität bei Arbeitszeitverkürzung. Es sei lediglich eine Frage der Ausgestaltung: Die Belegschaften müssten eingebunden werden, und einzelne Arbeitstage dürften nicht zu lang sein.

In Großbritannien läuft dazu derzeit ein Pilotprojekt mit über 70 Unternehmen und mehr als 3300 Beschäftigten. Sie erhalten zunächst für sechs Monate einen zusätzlichen freien, bezahlten Tag pro Woche. Zur Halbzeit antworteten 86 Prozent der in einer Zwischenauswertung befragten Unternehmen, sich die Vier-Tage-Woche auch langfristig vorstellen zu können. 88 Prozent gaben an, das Modell funktioniere gut in ihrem Arbeitsalltag.

 

Weitere Nachrichten

Brisanter Fund in Karlsruhe: Polizei entdeckt Sprengstoff im eigenen Haus

In einem sichergestellten Behälter findet die Karlsruher Kriminalpolizei nach einigen Wochen explosives Material. Fachleute rücken an.

Kohle und Gas verlieren – Erneuerbare Energien holen auf im Südwesten

Kernenergie weg, Kohleanteil schrumpft: Erneuerbare liefern jetzt fast 59 Prozent des Stroms in Baden-Württemberg. Welche Rolle Erdgas und andere Energieträger noch spielen.

Zecken überall unterwegs - hier gibt schon die erste FSME-Infektion

Nach mildem Winter gibt’s in Baden-Württemberg die erste FSME-Infektion – und Zecken machen keine Winterpause mehr. Warum eine Impfung jetzt besonders wichtig sein kann.

Nach Unfallserie bei Pforzheim: Neue Maßnahmen gegen Unfälle am Lärmschutztunnel der A8

Stau- und Unfall-Hotspot A8: Immer wieder kracht es im Lärmschutztunnel auf der Autobahn bei Pforzheim. Nun reagiert die Autobahn GmbH.

Wie KI hilft, jugendgefährdende Inhalte im Netz zu entfernen

Mit Künstlicher Intelligenz gegen Hass, Gewalt und Pornografie: Wie von Baden-Württemberg aus Jugendschutz-Verstöße aufgespürt werden. Und ob der Kampf dagegen erfolgreich ist.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.