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Architekturpreis für Licht im Untergrund: Karlsruher U-Strabtunnel erhält Auszeichnung

News aus der Fächerstadt Architekturpreis für Licht im Untergrund: Karlsruher U-Strabtunnel erhält Auszeichnung

Quelle: © Jigal Fichtner/Team Tietge

Bei der Verleihung des Badischen Architekturpreises 2022 zählte am vergangenen Wochenende auch die Stadt Karlsruhe zu den Gewinnern: Für den Stadtbahntunnel der Kombilösung gab es den Sonderpreis der Jury, teilt die Stadt in einer Pressemeldung mit.

Karlsruher Stadtbahntunnel erhält Auszeichnung

Wie aus einer Pressemeldung hervorgeht, wurde die Stadt Karlsruhe bei Verleihung des Badischen Architekturpreises 2022 ausgezeichnet.

Für den Stadtbahntunnel der Kombilösung gab es den Sonderpreis der Jury, den Professor Ludwig Wappner als Architekt und Bürgermeister Daniel Fluhrer als Vertreter der Stadt bei einer Gala im Europäischen Forum in Neuried am Rhein entgegennahmen.

 

| Quelle: Melanie Hofheinz

 

Jury lobt „inspirierende Lichtinstallation“

Mit der Auszeichnung würdigten die Preisrichter insbesondere das Beleuchtungskonzept in den unterirdischen Haltestellen.

„Eine inspirierende Lichtinstallation verbunden mit minimalistischer Architektur und Elementen einer Bahnhofsästhetik gestalten einen ungewöhnlichen sakral wirkenden Raum. Drahtseilnetze generieren Verbindungspunkte, Lichtröhren geben Richtung und zelebrieren ein völlig neues Raumerlebnis“, heißt es in der Begründung der Jury.

Mit dem von Jürgen Grossmann gestifteten und seit 2019 verliehenen Badischen Architekturpreis werden nicht nur Architekten, sondern auch Ingenieurbauwerke ausgezeichnet.

 

| Quelle: Melanie Hofheinz

 

Es wurde eine eigene Kategorie geschaffen

Bürgermeister Fluhrer freute sich über den Sonderpreis: „Die Auszeichnung unterstreicht, dass die Stadt Karlsruhe mit der Kombilösung mehr als nur eine neue Perspektive für den Nahverkehr geschaffen hat. Der Stadtbahntunnel steht für qualitätvolle Architektur und hohe Aufenthaltsqualität gleichermaßen.“

Der Stadtbahntunnel sorgte dabei sogar für ein Novum bei Architekturpreis. Weil das von Professor Wappner eingereichte Projekt keiner Wettbewerbskategorie eindeutig zugeordnet werden konnte, es der Jury aber besonders wichtig war, wurde erstmals der Sonderpreis eingerichtet und nach Karlsruhe vergeben.

 

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