News aus Baden-Württemberg
Baden-Württemberg-Tourismus steckt weiter in der Krise

News aus Baden-Württemberg Baden-Württemberg-Tourismus steckt weiter in der Krise

Quelle: Philipp von Ditfurth

Der Südwesten hat mit dem Schwarzwald und dem Bodensee Ferienziele, die international bekannt sind. Doch Gäste aus dem Ausland sind wegen der Pandemie rar. Vor der Sommersaison gibt es Hoffnung auf Besserung.

Die Corona-Krise ist für den Tourismus im Südwesten noch lange nicht überwunden. Die Zahl der Übernachtungen stieg 2021 im Jahresvergleich zwar um gut vier Prozent auf 35,6 Millionen, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte. Gegenüber dem Vorkrisenjahr 2019 waren es aber fast 38 Prozent weniger. Der Tourismus ist eine wichtige Branche im Südwesten – sie erwirtschaftete bis zur Pandemie einen jährlichen Umsatz von mehr als 25 Milliarden Euro.

«Das Jahr 2021 war für den Tourismus weiterhin stark durch die Krise geprägt», resümierte Wirtschaftsstaatssekretär Patrick Rapp. Für dieses Jahr sei man hingegen zuversichtlich und hoffe vor allem auf mehr Gäste aus dem Ausland.

Die Statistiker zählten im vergangenen Jahr in Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben rund zwölf Millionen Gäste. Das war ein Plus von knapp einem Prozent. Über vier Fünftel von ihnen kam aus dem Inland. Im vergangenen Jahr waren touristische Beherbergungen in Landkreisen mit hohen Infektionszahlen mehrere Monate lang verboten.

Bei den Übernachtungen verbuchten die Ferienregionen Mittlerer Schwarzwald und Schwäbische Alb zweistellige Zuwachsraten.

Andreas Braun, Geschäftsführer der Tourismus Marketing Baden-Württemberg, sagte, die Branche sei zuversichtlich für die kommenden Monate. «Denn die Nachfrage nach Urlaubsreisen ist nach zwei Pandemiejahren groß, und viele Menschen werden zunächst im eigenen Land bleiben.»

 

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