News aus Baden-Württemberg
Bahnstrecke Karlsruhe-Basel nach Bombenfund gesperrt

News aus Baden-Württemberg Bahnstrecke Karlsruhe-Basel nach Bombenfund gesperrt

Quelle: Bernd Thissen/dpa/Symbolbild
dpa

Auch viele Jahrzehnte nach dem Zweiten Weltkrieg tauchen immer wieder Bomben bei Bauarbeiten auf. Ein aktueller Fall hat Folgen auch für den Fernverkehr zwischen Karlsruhe und Basel.

Bei Grabungen hat ein Baggerführer am Freitag nahe der Bahnstrecke Karlsruhe-Basel eine Weltkriegsbombe gefunden. Die Deutsche Bahn unterbrach daraufhin den Zugverkehr in Rastatt. Spezialisten des Kampfmittelbeseitigungsdienstes begutachteten den rund 250 Kilogramm schweren Sprengkörper und kamen nach Polizeiangaben zu dem Schluss, dass dieser kontrolliert gesprengt werden müsse. Dafür wurde das Gelände rund um den Fundort evakuiert.

Züge aus Richtung Karlsruhe endeten beziehungsweise begannen in Rastatt, jene aus Richtung Offenburg endeten/begannen in Baden-Baden, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Davon betroffen waren der Nah- und Fernverkehr, also auch ICE. Busse sollten den Pendelverkehr übernehmen, kündigte eine Sprecherin des Unternehmens an. Reisende müssten damit rechnen, dass Bahnen verspätet sind oder ausfallen.

Geräumt wurde im Stadtteil Niederbühl in einem Radius von zunächst 500 Metern, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Eventuell werde eine Ausweitung auf einen Kilometer nötig. Wie viele Menschen davon betroffen sind, war zunächst unklar. Gleiches galt für die Dauer der Maßnahmen. Die Bombe solle «schnellstmöglich» gesprengt werden. Das Kriegsrelikt sei 70 bis 80 Zentimeter lang, sagte der Sprecher. Es sei 30 bis 40 Zentimeter von den Gleisen entfernt entdeckt worden.

 

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