News
Bahnstrecke nach Zugunglück noch wochenlang gesperrt

News Bahnstrecke nach Zugunglück noch wochenlang gesperrt

Quelle: Jason Tschepljakow/dpa
dpa

Drei Tote, Dutzende Verletzte, das Land in Schock: Vier Wochen nach dem Zugunglück bei Riedlingen ist die Bahnstrecke weiter unpassierbar. Das wird auch erstmal so bleiben, sagt die Deutsche Bahn.

Auch vier Wochen nach dem Zugunglück mit drei Toten bei Riedlingen (Kreis Biberach) ist eine Wiedereröffnung der Bahnstrecke nicht in Sicht. «Die Strecke bleibt noch für Wochen gesperrt», sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn auf Nachfrage. «Zunächst muss sie freigeräumt werden, so werden beispielsweise demnächst Gleise, Schotter und Schwellen entfernt.»

Die eigentlichen Instandsetzungsarbeiten würden derzeit noch geplant. «Erst danach lässt sich sagen, wann der Zugbetrieb auf der Strecke wieder aufgenommen werden kann», sagte die Sprecherin.

Bei dem Unfall vor vier Wochen war ein Regionalexpress von Sigmaringen nach Ulm entgleist. Drei Menschen kamen ums Leben – darunter der Lokführer und ein Auszubildender der Bahn. Dutzende Fahrgäste wurden verletzt.

Nach Polizeiangaben war das Unglück vermutlich durch einen Erdrutsch ausgelöst worden. Nach starken Regenfällen hatte sich die Böschung neben den Gleisen gelöst. Mehrere Waggons verkeilten sich ineinander, der erste Wagen wurde eine Böschung hinauf geschoben und prallte gegen einen Baum, wobei die Front abriss. Die Bergungsarbeiten gestalteten sich wegen des unwegsamen Geländes schwierig und dauerten länger als zunächst erwartet.

 

Weitere Nachrichten

Nach zweiter Verhandlungsrunde: Warnstreiks in Metall- und Elektroindustrie rücken näher

In der zweiten Verhandlungsrunde legt die Arbeitgeberseite ein Angebot vor. Doch dieses weisen die Arbeitnehmer als unzureichend zurück. Damit dürfte es bald Warnstreiks in Baden-Württemberg geben.

Gruselhaus: Für diese Familie ist Halloween wichtiger als Weihnachten

Für viele gehört Weihnachten zum Höhepunkt des Jahres - für Kim und Wolfram König ist es Halloween. Monate investieren sie in ihr Gruselhaus. Dieses Jahr entführen sie Besucher nach Mexiko.

Krankheit Alzheimer wurde vor 120 Jahren entdeckt: Zahl der Betroffenen steigt

Die Zahl von Menschen mit Demenz nimmt zu - die meisten davon haben Alzheimer. Angehörige von Betroffenen übernehmen den größten Teil ihrer Pflege - und bräuchten selbst mehr Hilfen.

Atommüll-Endlager: Zwei Südwest-Gebiete nicht mehr im Rennen

Die Suche nach einem Atommüll-Endlager geht in die nächste Runde: Die Auswahl der als geeignet bewerteten Gebiete wurde weiter eingegrenzt. Wo liegen die Schwerpunkte in Baden-Württemberg?

Geld Münzen

336 Millionen Euro mehr Steuern - aber trotzdem Lücke im Landeshaushalt

336 Millionen Euro mehr Steuern als erwartet – und trotzdem fehlt Baden-Württemberg Geld im Haushalt 2027. Warum der erwartete Aufschwung den Spielraum der Landesregierung zugleich schrumpfen lässt.

Cyberangriff auf Hochschulen im Land: Das weiß man zum Datenabfluss

Notensysteme und Stundenpläne waren nach dem Angriff offline, Lehrkräfte konnten zunächst nicht bezahlt werden. Die Ermittlungen sind nun vorangekommen und es gibt neue Infos zu der Attacke.






















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.