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Starkregen und Hitze: warum Bauern trotzdem zufrieden sind

News Starkregen und Hitze: warum Bauern trotzdem zufrieden sind

Quelle: Thomas Warnack/dpa
dpa

Mal regnete es kübelweise, mal stach die Sonne tagelang vom Himmel oder es stürmte. Dennoch ziehen die Bauern nicht ganz unzufrieden Bilanz.

Starkregen und brütende Hitze, längere Trockenphasen und Hagelschlag – das Wetter hat den Landwirtinnen und Landwirten in Baden-Württemberg in diesem Jahr zwar ordentlich zu schaffen gemacht. «Unsere Bauernfamilien standen in diesem Jahr erneut zwischen den Extremen», sagte Joachim Rukwied, der Präsident des Landesbauernverbandes in Baden-Württemberg. Dennoch sei die Ernte «ertragsmäßig zufriedenstellend».

Es gebe allerdings Unterschiede zwischen den Regionen, die abhängig seien von den Bodenverhältnissen, dem Niederschlag und dem Zeitpunkt der Ernte. Außerdem sei die langanhaltende Regenphase im Juli nicht für alle Pflanzen schlecht gewesen. «Für Kulturen wie Mais, Zuckerrüben, Weinreben und Grünland war dieser Regen trotzdem wichtig.»

Beim Getreide – darunter Winterweizen, Wintergerste, Sommergerste, Hafer und Raps – rechnet der Verband derzeit mit einer Menge von insgesamt 3 Millionen Tonnen. Das sei besser als der Durchschnitt der vergangenen sechs Ernten.

Winterweizen bleibt wichtigste Kultur

Winterweizen bleibt mit 216.500 Hektar die wichtigste Kultur im Land. Es folgen Wintergerste (79.600 Hektar) und Körnermais (52.500 Hektar). Dinkel wird auf 28.200 Hektar angebaut, Hafer auf 21.600 Hektar. Sommergerste ging leicht auf 52.500 Hektar zurück, während der Anbau von Winterraps auf 53.000 Hektar leicht zunahm.

Der Landesbauernverband vertritt nach eigenen Angaben rund 30.000 Landwirte aus Baden-Württemberg.

 

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