Corona in Baden-Württemberg
Corona-Warnstufe verzögert: Dehoga bemängelt Planbarkeit

Corona in Baden-Württemberg Corona-Warnstufe verzögert: Dehoga bemängelt Planbarkeit

Quelle: Robert Michael
dpa

Die Corona-Warnstufe für Baden-Württemberg verzögert sich und kann nun frühestens ab diesem Samstag gelten.

Die Zahl der Covid-Patienten auf Intensivstationen war am Mittwoch um 8 auf 242 gestiegen und damit unter der kritischen Schwelle von 250 geblieben. Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) hatte noch am Dienstag verkündet, dass er bereits am Mittwoch mit dem Erreichen der für die Warnstufe erforderlichen Zahl an Corona-Kranken auf Intensivstationen rechne.

Die Warnstufe tritt in Kraft, wenn die Zahl der Intensivpatienten an zwei Werktagen in Folge den Wert von 250 erreicht oder überschreitet. Fällt das Wochenende oder ein Feiertag dazwischen, wird die Zählung danach fortgesetzt. Die strengeren Regeln vor allem für Ungeimpfte gelten ab dem Folgetag, an dem die Bedingungen für die Warnstufe erreicht werden.

Sollte die Intensivbettenbelegung mit Covid-Patienten erstmals am Freitag über 250 steigen, könnte die Warnstufe aufgrund des Wochenendes und dem darauffolgenden Feiertag frühestens am Dienstag in Kraft treten. Die Regeln würden dann ab Mittwoch gelten.

Die drohende Warnstufe bedeutet vor allem für die Hotels und Gaststätten eine schwierige Planbarkeit, wie Dehoga-Landesgeschäftsführer Daniel Ohl am Donnerstag sagte. Mit der seit diesem Donnerstag geltenden neuen Corona-Verordnung dürfen auch Beschäftigte in der Gastronomie auf die Maskenpflicht verzichten, wenn sich der Betrieb entscheidet, im sogenannten 2G-Optionsmodell nur noch Geimpfte oder Genesene einzulassen. In der Warnstufe ist das 2G-Modell nicht mehr möglich.

Der Hotel- und Gaststättenverband wünsche sich das 2G-Optionsmodell aber auch in der Warnstufe, sagte Ohl. Ein sicherer Gaststättenbesuch sei sowohl bei 3G als auch 2G gewährleistet. Beim 3G-Modell müssen Gäste geimpft, genesen oder getestet sein. Wer keinen Impf- oder Genesenen-Nachweis hat, bleibt bei 2G mit wenigen Ausnahmen außen vor.

 

Weitere Nachrichten

Ostfrankreich will verstärkt deutsche Investoren werben

Mit einer neuen Anlaufstelle in München möchte Ostfrankreich gezielt deutsche Unternehmen ansprechen. Besonders in Schlüsseltechnologien wollen die Franzosen deutsche Investoren gewinnen.

Spurlos verschwunden: Ungeklärte Vermisstenfälle in Baden-Württemberg

Ein Mensch verschwindet spurlos. Kein Abschied, keine Erklärung, oft nicht einmal ein letztes Lebenszeichen. Zurück bleiben offene Fragen, quälende Ungewissheit und Angehörige, die auf Antworten warten. In Baden-Württemberg gibt es einige solcher bis heute ungeklärten Vermisstenfälle.

Mietpreisbremse soll verlängert werden - weitere Städte drin

Die Mietpreisbremse in Baden-Württemberg soll im kommenden Jahr verlängert werden - und umfasst künftig auch wieder Städte, die zuletzt aus der Regelung herausgefallen waren.

Akku eines E-Scooters entfachte Wohnungsbrand in Karlsruhe

Ein mutmaßlich explodierter Akku eines E-Scooters hat einen Brand in einem Mehrfamilienhaus ausgelöst. Drei Personen wurden dabei leicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte.

Kongress in Frankfurt: Longevity-Trend - Kann man Altern aufhalten?

In Frankfurt treffen sich ab Mittwoch rund 1.000 Altersmediziner und Altersforscher. Ein Thema des Kongresses ist die Suche nach dem ewigen Leben.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.