News aus Baden-Württemberg
„Baggern, was das Zeug hält“: Rhein nach Havarie gesperrt

News aus Baden-Württemberg „Baggern, was das Zeug hält“: Rhein nach Havarie gesperrt

Quelle: Aaron Klewer
dpa

Zwei Schiffe fahren sich im Rhein fest und werden freigeschleppt. Bis die Strecke wieder befahrbar ist, bleibt einiges zu tun.

Nach der Havarie zweier Schiffe in der Nähe von Karlsruhe herrschte dort am Donnerstag weiterhin Stillstand auf dem Rhein. Der Fluss sei in dem Bereich für die Schifffahrt noch immer gesperrt, die Situation sei unverändert, sagte ein Sprecher des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts in Mannheim. «Alle verfügbaren Kräfte» seien im Einsatz, eine externe Firma wurde im Lauf des Tages erwartet. Am Morgen war von mehr als 20 Schiffen die Rede, die dem Sprecher zufolge auf die Weiterfahrt warten.

Nachdem die Bergung der beiden Schiffe erfolgreich gelungen sei, werde in diesem Bereich seit Mittwoch verstärkt gebaggert, teilte das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) Oberrhein mit. «Baggern, was das Zeug hält», laute die Devise. Schiffe könnten zurzeit den Bereich nicht befahren, da die nötigen Wassertiefen nicht vorhanden seien.

«Bedingt durch das Freischleppen der Havaristen und der länger anhaltenden Abflusssituation sind dort bis zu 90 Zentimeter große Fehltiefen entstanden», teilte das WSA mit. Um die Schifffahrt so schnell wie möglich freizugeben, seien alle vorhandenen amtseigenen Geräte im Einsatz. «Es soll so schnell wie möglich eine Notfahrrinne hergestellt werden.» Wann die Schifffahrt freigegeben werden könne, war schwer abschätzbar. «Dies werden die Fortschritte zeigen. Die Baggerarbeiten finden aus Sicherheitsgründen bei Tage statt.»

Ein Ausflugsschiff sowie ein Tankschiff hatten sich Anfang der Woche unter anderem wegen des niedrigen Wasserstands bei Hagenbach – gelegen auf der rheinland-pfälzischen Seite gegenüber von Karlsruhe – festgefahren. Zwar konnten sie befreit werden. Doch den Angaben zufolge sind durch die Schiffsschrauben Kieshaufen entstanden, die abgebaggert werden, um das Festfahren weiterer Schiffe zu vermeiden.

 

Weitere Nachrichten

Ostfrankreich will verstärkt deutsche Investoren werben

Mit einer neuen Anlaufstelle in München möchte Ostfrankreich gezielt deutsche Unternehmen ansprechen. Besonders in Schlüsseltechnologien wollen die Franzosen deutsche Investoren gewinnen.

Spurlos verschwunden: Ungeklärte Vermisstenfälle in Baden-Württemberg

Ein Mensch verschwindet spurlos. Kein Abschied, keine Erklärung, oft nicht einmal ein letztes Lebenszeichen. Zurück bleiben offene Fragen, quälende Ungewissheit und Angehörige, die auf Antworten warten. In Baden-Württemberg gibt es einige solcher bis heute ungeklärten Vermisstenfälle.

Mietpreisbremse soll verlängert werden - weitere Städte drin

Die Mietpreisbremse in Baden-Württemberg soll im kommenden Jahr verlängert werden - und umfasst künftig auch wieder Städte, die zuletzt aus der Regelung herausgefallen waren.

Akku eines E-Scooters entfachte Wohnungsbrand in Karlsruhe

Ein mutmaßlich explodierter Akku eines E-Scooters hat einen Brand in einem Mehrfamilienhaus ausgelöst. Drei Personen wurden dabei leicht verletzt, wie die Feuerwehr mitteilte.

Kongress in Frankfurt: Longevity-Trend - Kann man Altern aufhalten?

In Frankfurt treffen sich ab Mittwoch rund 1.000 Altersmediziner und Altersforscher. Ein Thema des Kongresses ist die Suche nach dem ewigen Leben.




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 













Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.