Fußball in Baden-Württemberg
Einsatzbelastung der Polizei bei Fußballspielen nimmt ab

Fußball in Baden-Württemberg Einsatzbelastung der Polizei bei Fußballspielen nimmt ab

Quelle: dpa/Sven Hoppe

Die Einsatzbelastung der Polizei bei Fußballspielen hat sich nach Angaben des baden-württembergischen Innenministeriums verringert.

Bis zum Corona-Lockdown im März habe es im Rahmen der 147 Spiele in den ersten vier Ligen 99.821 Einsatzstunden der Polizei gegeben, teilte das Ministerium am Dienstag mit. Dies sei im Vergleich zum selben Zeitraum in der Vorsaison ein Rückgang von knapp drei Prozent.

«Wir können eine geringere Anzahl verletzter Personen, Straftaten auf gleichbleibend niedrigem Niveau und erneut weniger Einsatzstunden der Polizei im Vergleich zum gleichen Zeitraum der Vorsaison verzeichnen», sagte Innenminister Thomas Strobl (CDU). Die Zahl der verletzten Personen ging von 68 auf 67 zurück. Die Zahl der Strafanzeigen nahm leicht zu von 346 auf 349.

Strobl wertete die Entwicklung als Erfolg und führte sie auch auf die 2017 eingeführten Stadionallianzen im Land zurück. Dort arbeiten Vereine, Verbände, Kommunen, Fan-Vertreter und die Polizei eng zusammen.

Mit Blick auf die nächste Spielzeit forderte der 60-Jährige, eine Wiederzulassung von Zuschauern «in kurzen Zeitabständen» immer wieder zu überprüfen. «Das erwarten Millionen von Fußballfans in unserem Land!», sagte Strobl.

 

Weitere News aus Baden-Württemberg

Statistisches Landesamt: Industrie in Baden-Württemberg hat 44.300 Jobs verloren

Die Flaute bei Autoherstellern und im Maschinenbau trifft den Arbeitsmarkt in Baden-Württemberg spürbar. Welche Branchen besonders viele Stellen abbauen.

West-Nil-Virus in Baden-Württemberg: Das muss man jetzt wissen

Die Behörden haben zwei Menschen aus dem Südwesten registriert, die sich lokal mit dem West-Nil-Virus infiziert haben sollen. Wie das Ministerium die Lage einschätzt und sich Menschen schützen können.

Laut Versicherungen: Sturm- und Hagelschäden kosten im Land besonders viel

Sturm- und Hagelschäden schlagen in Baden-Württemberg pro Fall deutlich stärker zu Buche als andernorts. Die Versicherer müssen sich auf den Klimawandel einstellen.

Zehn Jahre nach der BASF-Katastrophe: Was sich verändert hat

Eine falsche Leitung, ein Funke, eine Kettenreaktion: Das Unglück von 2016 kostete fünf Menschen das Leben. Heute setzt der Konzern auf zusätzliche Barrieren gegen menschliche Fehler.

Mars-Mission am Karlsruher Marktplatz: Künstler simulieren Leben auf Mars

Tütennahrung und neugierige Passanten: Auf dem Karlsruher Marktplatz ziehen Künstler in eine Marskuppel. Was wollen sie erreichen?




 

Logo meinKA

 

Anzeige

Jetzt meinKA als Werbe-Plattform nutzen!

Informieren Sie sich über Daten, Zahlen und Fakten rund um meinKA und die entsprechenden Werbeformen in unseren Mediadaten: jetzt Mediadaten anfordern.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und beraten Sie gerne!

 


 

Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.