Klimawandel in der Fächerstadt
„energiegeladen“: 1. hybrider Energiekongress war erfolgreich!

Klimawandel in der Fächerstadt „energiegeladen“: 1. hybrider Energiekongress war erfolgreich!

Quelle: Melanie Hofheinz

Am Mittwoch, den 15. Juli 2020 fand in der Fächerstadt der erste hybride Energiekongress unter dem Motto „energiegeladen“ statt. Rund 60 Gäste waren vor Ort in der Gartenhalle – über 330 Interessierte verfolgten die Veranstaltung über einen Livestream.

Klimawandel: Erster hybrider Energiekongress in Karlsruhe

Neben „Corona“ ist es wohl das Thema „Klimawandel“, das derzeit im Fokus von Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft steht. Am Mittwoch den 15. Juli 2020 wurden daher die Themen Energie und Nachhaltigkeit entsprechend ihrer gesellschaftlichen Bedeutung, beim ersten hybriden Energiekongress in Karlsruhe, beleuchtet, thematisiert und diskutiert.

Zudem wurden besondere Aktivitäten, die zur Erreichung des Zwei-Grad-Ziels der internationalen Klimapolitik beitragen, mit Unternehmern, Kommunen und Gebäudeeigentümern in der TechnologieRegion von den geladenen Rednern und Gästen zur Sprache gebracht.

 

Oberbürgermeister Frank Mentrup: „Verzichte auf Flugreisen“

Eröffnet wurde die Veranstaltung in der Karlsruher Gartenhalle von Hans Hubschneider, Vorstandsvorsitzender des veranstaltenden Vereins fokus.energie. Ebenfalls mit dabei waren Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup, Wolfgang Grenke, Präsident der Industrie- und Handelskammer Karlsruhe, Joachim Wohlfeil, Präsident der Handwerkskammer Karlsruhe und Jochen Ehlgötz, Geschäftsführer der TRK GmbH, die das Event mit einem kleinen Talk über den Klimawandel starteten.

Hier kamen unter anderem auch persönliche Einblicke zum Thema Klimawandel zum Vorschein: So verzichtet Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup nach eignen Angaben seit Jahren auf Flugreisen und versucht bei Urlaubsreisen auf alternative Möglichkeiten auszuweichen. Zudem kauft das Stadtoberhaupt gerne im „Unverpackt“-Laden ein, um Plastikverpackungen zu vermeiden.

 

Mit Corona-Abstand: Rund 60 Teilnehmer waren vor Ort in der Gartenhalle.| Quelle: Melanie Hofheinz

 

Themen: Von E-Mobilität bis Nachhaltigkeit & Photovoltaik

Über fünf Stunden hinweg wurden spannende Themen im Bezug auf den Klimawandel behandelt. Dazu gehörte unter anderem ein Gespräch mit dem Schwerpunkt (E-)Mobilität und Ladeinfrastruktur – aber auch die Energiewende in Unternehmen und im Handwerk stand mit auf dem Programm. Ebenfalls thematisiert wurden „Nachhaltiges Gebäude“ sowie der umfangreiche Bereich „Photovoltaik“.

Der Programmpunkt „Stadt & Quartier“ zeigte außerdem die smarten energieoptimierten Quartiere in Verbindung mit der Energiewende in den Städten und welchen Beitrag diese zur Erreichung der Klimaziele beitragen können. Auch Landtagsabgeordnete Thomas Hentschel (GRÜNE) war live zum Energiekongress zugeschaltet. Für ihn ist die Zusammenarbeit aller ausschlaggebend, um das Thema Klimawandel zu fördern:

„Der politische Wille für Elektromobilität und Klimawandel muss vorangetrieben werden – außerdem muss eine enge Verbindung zwischen Wirtschaft, Politik und Bürger bestehen, um so Vorschläge aus der Praxis zu sammeln.“

 

Fazit & Ausblick zum hybriden Energiekongress Karlsruhe

Michael Rausch, Geschäftsführer von fokus.energie ist zufrieden mit dem ersten hybriden Energiekongress in Karlsruhe: „Das oberste Ziel des Energiekongresses war, dass er überhaupt stattfinden konnte. Wir sind sehr zufrieden mit dem, was wir innerhalb von nur sieben Wochen auf die Beine gestellt haben.“

Bei insgesamt rund 400 Teilnehmern sieht Rausch auch das Interesse am Thema Klimawandel bestätigt: „Unser gemeinnütziger Verein sorgt für Sichtbarkeit. Das Thema Energie brennt insgesamt und die Energiefrage als solches ist allgegenwärtig – das haben wir heute ausgiebig gelernt. Es war höchste Zeit eine solche Veranstaltung umzusetzen.“

Im vierten Quartal 2020 soll bereits ein weiterer Energiekongress stattfinden – vermutlich ebenfalls in hybrider Form. „Wir werden digitale Arbeitsformate anbieten. Die Menschen können mitmachen, sich einbringen und so die Klimastrategie der TechnologieRegion Karlsruhe vorantreiben“, so Rausch abschließend.

     

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