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Giftige Verwechslungsgefahr: Wichtige Tipps zum Start der Bärlauch-Saison

Nachrichten Giftige Verwechslungsgefahr: Wichtige Tipps zum Start der Bärlauch-Saison

Quelle: picture alliance / dpa | Frank Rumpenhors

Zu Beginn der Bärlauch-Saison warnt Verbraucherschutzminister Peter Hauk vor Verwechslungen mit giftigen Doppelgängern. Beim Sammeln sollte man sich nicht auf Apps oder Künstliche Intelligenz zur Pflanzenbestimmung verlassen, wird informiert.

Bärlauch-Saison steht in den Startlöchern

Wie aus einer Pressemeldung des Landes Baden-Württemberg hervorgeht, sei beim Sammeln von Bärlauch Vorsicht geboten:

Bärlauch ist beispielsweise dem Maiglöckchen zum verwechseln ähnlich. Wer sich unsicher ist, sollte erfahrene Kräuterexperten befragen oder auf das sichere Angebot im Handel und in regionalen Hofläden zurückgreifen.

Auch solle man beim Sammeln auf einen schonenden Umgang mit der Natur achten. Bei der Ernte dürfen nur haushaltsübliche Mengen für den Eigenbedarf gepflückt werden, um die Natur zu schonen und möglicher Verschwendung vorzubeugen. In Naturschutzgebieten ist die Entnahme grundsätzlich untersagt.

 

Bestimmung durch Apps/KI nicht zuverlässig

Minister Hauk warnt eindringlich davor, sich bei der Bestimmung der Pflanzen blind auf Künstliche Intelligenz oder Apps zu verlassen: „Die botanische Unterscheidung ist lebenswichtig. Giftige Doppelgänger wie Maiglöckchen oder Herbstzeitlose wachsen oft am selben Standort. Da kann es schnell zu Verwechslungen kommen!“

Bärlauchblätter wachsen an einem einzelnen Stiel aus dem Boden und riechen beim Zerreiben intensiv nach Knoblauch.

 

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