Profi-Basketball
Im letzten Saisonspiel: Karlsruher LIONS verlieren bei den Knights

Profi-Basketball Im letzten Saisonspiel: Karlsruher LIONS verlieren bei den Knights

Quelle: TMC-Fotografie.de | Tim Carmele

Am 30. Spieltag in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA unterlagen die LIONS im schwäbisch-badischen Derby bei den VfL Kirchheim Knights. Das Ergebnis am 10. April lautete 107:81. Damit beendet das Löwenrudel die Spielzeit auf dem elften Tabellenrang.

Der starke Beginn reichte nicht

Am 30. und letzten Spieltag der Saison 2020/2021 in der BARMER 2. Basketball Bundesliga ProA mussten die PS Karlsruhe LIONS eine deutliche Niederlage bei den VfL Kirchheim Knights hinnehmen. Das schwäbisch-badische Derby am Samstag, 10. April 2021,  endete 107:81, wobei beide Teams zumindest in der ersten Halbzeit alle Zutaten zu einem sehenswerten Schlagabtausch beisteuerten, teilen die LIONS mit.

Während es für die LIONS um nichts mehr ging, hieß es für die Knights, sich eine möglichst gute Ausgangsposition für die anstehenden PlayOffs zu verschaffen. Dieser Umstand mag auch den Ausschlag dafür gegeben haben, dass die Gastgeber den größeren Siegeswillen entwickelten und in der Gesamtschau die klar stärkere Performance zeigten.

 

Spielbericht: So lief das Derby

Die Anfangsphase der Begegnung war intensiv und packend. Vor allem in der Offense setzten sich beide Mannschaften gut in Szene, während die Defense auf beiden Seiten keine große Rolle spielte. Zu Beginn wirkte sich dies eindeutig zugunsten der LIONS aus, die nach Ablauf von vier Minuten bereits fünf Dreier verwandelt hatten und damit den Spielstand auf 10:17 stellten. Nach einer Auszeit kamen die Hausherren besser ins Spiel und glichen zwischenzeitlich aus.

Doch das erste Viertel ging am Ende deutlich an die LIONS (23:30). Kurz nach Wiederbeginn machten die Badener den Vorsprung sogar zweistellig, bevor Kirchheim einen Gang hochschaltete und in der Folge zeigte, warum sich das Team bereits vorzeitig für die PlayOffs qualifizieren konnte. Mit einem Zwölf-Punkte-Run übernahmen die Gastgeber die Führung, die sie bis zum Spielende nicht mehr abgeben sollten. Den LIONS gelang zwar in Minute 17 nochmals der Ausgleich zum 42:42, aber das Löwenrudel kam mit dem inzwischen von vielen Unterbrechungen geprägten Spiel nicht mehr so gut zurecht und ließ insbesondere die Treffsicherheit aus der Anfangsphase vermissen.

 

Knights mit schlagkräftiger Offense

Die Knights hingegen glänzten mit einer äußerst schlagkräftigen Offense. Dank 36 Punkten innerhalb von zehn Minuten gingen die Schwaben bis zur Halbzeit mit 59:47 in Führung. Nach Wiederbeginn war die Partie nicht mehr so spektakulär wie noch in Hälfte eins. Kirchheim hielt den Vorsprung konstant bei knapp über zehn Punkten und zog kurz vor der letzten Pause mit einem 11:1-Run auf 82:61 davon.

Damit war innerhalb von kürzester Zeit praktisch die Entscheidung gefallen, denn im Schlussviertel passierte nichts mehr, was der Begegnung noch einen entscheidenden Impuls verliehen hätte. Die Knights bestätigten mit weiteren gut vorgetragenen Spielzügen und viel Einsatz ihre saubere Leistung ab dem zweiten Viertel. Die LIONS brachten einzelne gute Aktionen an, was jedoch viel zu wenig war, um das Endresultat noch zu korrigieren.

 

LIONS: Saison ist nun beendet

Topscorer für Karlsruhe war der insbesondere zu Spielbeginn starke Kavin Gilder-Tilbury mit 22 Punkten. Maurice Pluskota fiel ebenfalls positiv auf und erzielte wie bereits mehrfach in dieser Saison einen Double Double (17 Punkte, 10 Rebounds). Tyseem Lyles bestätigte seine gute Verfassung der letzten Wochen und punktete 13-fach.

Die LIONS beenden die Saison mit neun Siegen und 15 Niederlagen auf Rang elf. Hierbei ist anzumerken, dass Karlsruhe aufgrund einer 14-tägigen Quarantäne in der Endphase der Spielzeit und mehrerer nicht mehr terminierbarer Spiele gegen ebenfalls zu unterschiedlichen Zeitpunkten in der Quarantäne befindlichen Mannschaften, lediglich 24 Begegnungen – und damit weniger als alle anderen ProA-Teams – absolvieren konnte. Somit war bereits vor einigen Wochen klar, dass die Badener nicht mehr im Rennen um die Meisterschaft würden mitmischen können.

 

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