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Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Hans Christian Bernat

News Die blau-weiße meinKA-Interview-Reihe: 7 Fragen mit Hans Christian Bernat

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Quelle: aim

In der blau-weißen Interview-Reihe „7 Fragen mit…“ wirft meinKA einen Blick hinter die KSC-Kulissen: Dabei sprechen wir mit den Spielern über die aktuelle Situation und persönliche Themen, um die Spieler etwas näher kennenzulernen. Heute mit Hans Christian Bernat!

Letztes Spiel in Dresden: 3:3-Endstand, Flutlicht, wahnsinnige Atmosphäre und kurz vor Schluss der Ausgleich, wie hat sich das angefühlt?

Hans Christian Bernat, KSC-Torhüter: „Zunächst einmal möchte ich sagen, dass es ein sehr schönes Spiel mit viel Action war. Nach wenigen Minuten haben wir ein Gegentor kassiert, aber dann sind wir in Führung gegangen und haben das Spiel bis in die letzten Minuten angeführt. Natürlich ist es nie schön, so spät im Spiel noch ein Gegentor zu kassieren. Es fühlt sich fast wie eine Niederlage an, aber letztendlich ist es für mich ein Punkt in einem schwierigen Auswärtsspiel. Wir hätten natürlich gewinnen sollen, aber nun nehmen wir den Punkt mit und arbeiten weiter hart.“

 

Du kamst im Sommer neu zur Mannschaft dazu, in ein neues Land mit fremder Sprache – wie hast du dich eingelebt?

Hans Christian Bernat: „Für mich war es wie ein Kindheitstraum, hierherzukommen und in Deutschland zu spielen. Jetzt bin ich in Karlsruhe gelandet, worüber ich sehr glücklich bin. In Dänemark hatten wir Deutsch in der Schule, daher ist es für mich natürlich ein fremdes Land und eine andere Sprache, aber ich verstehe zwar nicht alles, aber doch ziemlich viel Deutsch. Es war für mich eine schnelle und einfache Umstellung, hierherzukommen und mich in der Mannschaft willkommen zu fühlen.“

 

Jetzt ist Länderspielpause, wie sehr kann man die genießen und wie verbringst du die freien Tage?

Hans Christian Bernat: „Während der Pause hier habe ich etwas Zeit mit meiner Freundin und meinem Hund hier in Karlsruhe verbracht, und wir hatten auch einen Tag Zeit, um Frankfurt zu besichtigen und die freie Zeit ein wenig zu genießen. Es geht einfach darum, zu entspannen und vielleicht nicht zu viel über Fußball nachzudenken, zumindest für mich.“

 

| Quelle: aim

 

Zu Beginn der Saison gab es viele Fragezeichen in Bezug auf deine Person, vor allem weil man dich als Spieler nicht hier kannte. Wie hast du das erlebt und wie bewertest du deine Leistungen bisher?

Hans Christian Bernat: „Natürlich verstehe ich, dass es zu Beginn der Saison einige Zweifel gab, wenn man einen völlig neuen Torwart holt, über den niemand in Deutschland wirklich etwas weiß. Letztes Jahr habe ich in der bulgarischen Liga gespielt, die natürlich nicht zu den stärksten Ligen Europas gehört, aber ich habe mich vor allem deshalb für Bulgarien entschieden, weil ich wusste, dass ich dort alle Spiele bestreiten und meine Qualitäten unter Beweis stellen konnte. Und im Moment denke ich, dass die Menschen in Karlsruhe mit meiner bisherigen Leistung zufrieden sind. Für mich ist es wichtig, einfach weiterzumachen und jeden Tag mein Bestes zu geben, damit meine Leistungen besser und meine Gegentorquote noch geringer werden.“

 

Was sind deine Ziele für diese Saison, sowohl für dich persönlich als auch für die Mannschaft?

Hans Christian Bernat: „Für mich geht es in meiner ersten Saison hier natürlich darum, meinen Teamkollegen und den Fans in Karlsruhe zu zeigen, dass ich ein junger, guter, ruhiger Torwart bin, der im Tor eine positive Wirkung hat. Es fällt mir sehr schwer, genau zu sagen, was mein Ziel für diese Saison ist, da ich noch nicht gegen alle Mannschaften gespielt habe.“

 

Auf deiner Position gibt es für Außenstehende auf den ersten Blick nur wenig taktische Unterschiede, musstest du deinen Spielstil anpassen und wie ist die Arbeit mit Markus Miller?

Hans Christian Bernat: „Ich denke, bei der täglichen Arbeit mit Markus liegt mein Fokus einfach darauf, mich weiterhin an seine Philosophie anzupassen. Es gibt natürlich eine Menge neuer Dinge für mich zu lernen. Ich denke, es ist wirklich wichtig, dieses gute Gefühl zu haben, bevor man in die Spiele geht, und daran haben wir bisher auch gearbeitet.“

 

Was sind deine Lieblingsspots in Karlsruhe und was machst du abseits vom Platz?

Hans Christian Bernat: „Das ist eine gute Frage. Ehrlich gesagt mag ich die Gegend um das Stadion, die Gärten, das Schloss sehr. Ich lebe in der Stadt und bin wirklich überrascht, wie Karlsruhe gebaut wurde. Ich fühle mich willkommen und wohl hier.“

 

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