dm lässt Geschäftsjahr 2018/2019 Revue passieren
Karlsruher Drogerie-Kette dm weiter auf Wachstumskurs

dm lässt Geschäftsjahr 2018/2019 Revue passieren Karlsruher Drogerie-Kette dm weiter auf Wachstumskurs

Quelle: dm/ARTIS-Uli Deck

Die Marke dm ist mittlerweile in fast ganz Deutschland präsent, wenn es um die Drogerie geht. Jüngst wurde die 2.000 deutsche Filiale eröffnet. Die Bilanz zeigt, dass beim Drogeristen aus Karlsruhe vieles offenbar richtig gemacht wird.

Es sind beeindruckende Zahlen, die der Karlsruher Drogerie-Riese dm bei seiner Jahrespressekonferenz am Donnerstag, 24. Oktober 2019, in seinem neuen Unternehmenssitz an der Durlacher Allee präsentiert. Die Zeichen stehen dabei klar auf Wachstum und Zukunft, auch unter dem neuen Geschäftsführer Christoph Werner, der erst im September die Führungsposition von Erich Harsch übernommen hat.

 

Fast alle Zahlen bei dm im Wachstum

Mittlerweile zählt der Konzern 2.000 Filialen – allein in Deutschland, weitere rund 1.700 Geschäfte sind in zwölf weiteren europäischen Ländern verteilt. Im vergangenen Geschäftsjahr waren dabei über 62.000 Mitarbeiter für den Konzern tätig, davon etwa 40.600 in Deutschland. Das Wachstum spiegelt sich auch in den Bilanzen wider: Im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr konnte der Konzern um 4,6 Prozent zulegen. Unter Strich konnte in Europa ein Umsatz von rund 11,20 Milliarden Euro ausgewiesen werden, in Deutschland allein lag der Umsatz bei 8,37 Milliarden Euro – rund 3,2 Prozent über dem Vorjahr. Beim Gewinn hüllt sich das Unternehmen in Schweigen, man habe die Ziele allerdings „übererfüllt“, heißt es.

Einzig die Zahl der Mitarbeiter in Deutschland ging bei dm zurück – was aber laut Aussage der Geschäftsführung auf eine geringere Zahl an Minijobbern und einer im Gegenzug gestiegenen Zahl an Teil- oder Vollzeitangestellten liegt.

Doch Christoph Werner, der Sohn des dm-Gründers Götz, wird dabei nicht müde zu betonen, dass der ökonomische Gesichtspunkt nur ein Schwerpunkt ist. Laut Angaben des Geschäftsführers findet das Engagement sich auch im sozialen, kulturellen und ökologischen wieder. Dieses Engagement zeigt sich unter anderem in den Eigenmarken von dm. Vielfache Auszeichnungen, unter anderem für die nachhaltige Verpackung der Marke Alverde oder der Blaue Engel für die Öko-Windeln der Eigenmarke babylove.

 

Kunden honorieren das Engagement von dm

Besonders erfreut zeigt man sich bei der Pressekonferenz über die Auszeichnung der GREEN BRAND Germany 2019/2020 – die Christoph Werner stolz den Journalisten beim Termin präsentiert. „Die Auszeichnung honoriert die Verpflichtung von dm zum Klimaschutz, Nachhaltigkeit und ökologischer Verantwortung“, lässt sich Norbert Lux, der Geschäftsführer der GREEN BRAND Organisation zitieren. „Umweltschutz ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen“, betont auch Werner – dem wolle man mit seinem Handeln Rechnung tragen.

 

GREEN BRANDS Auszeichnung

Norbert Lux (rechts), Geschäftsführer GREEN BRANDS, überreicht den dm-Geschäftsführern Kerstin Erbe (mitte) und Christoph Werner (links) das GREEN BRANDS Germany Zertifikat | Quelle: dm/ARTIS Uli Deck

 

Und das scheint bei den Kunden anzukommen. In einer Verbraucherumfrage des „Kundenmonitor Deutschland“ erreicht dm den Spitzenplatz in den Kategorien Preis-Leistungs-Verhältnis, Qualität der Eigenmarke und bei der Qualität der Kosmetikprodukte. Auch sind die Befragten im großen Ganzen mit der Drogeriemarkt-Kette glücklich – die Globalzufriedenheit liegt laut der Umfrage bei 1,76. Etwa bei 2, und damit mit einem größeren Abstand zu dm, finden sich Müller, Budnikowsky (Budni) und Rossmann. Die Wertungen werden dabei in Schulnoten angegeben.

 

App kommt – „Marktabholung express“ nur vielleicht

Diesen Stand beim Kunden will Christoph Werner natürlich auch in Zukunft beibehalten. So wird der weiter in den Umweltschutz investiert, wenn es zum Beispiel in die Entwicklung von Produkten ohne Mikroplastik oder um plastikfreie Verpackungen geht. Zudem sollen im kommenden Jahr weiter neue Filialen im Bundesgebiet, aber auch vor allem im europäischen Umland eröffnet werden. Ein Fokus liegt aber auch im Online-Verkauf, der momentan zwar noch nicht unbedingt relevant in der dm-Bilanz ist, aber auch im Auge von Roman Melcher, verantwortlicher Geschäftsführer für den Bereich IT, in Zukunft ein beachtenswerter Markt ist.

Erprobt wird zum Beispiel die Vernetzung der Online- und Offline-Kanäle. In München lässt sich seit einiger Zeit die Einkauf online tätigen, der dann kurze Zeit später in der Filiale abgeholt werden kann. Dort wird das Konzept „Marktabholung Express“ genannt. Möglicherweise ein Konzept für die ganze Nation – doch Melcher gibt sich betont gelassen. Er solle im kleinen Rahmen getestet werden, bevor das Konzept groß ausgerollt werden soll. Gleiches gilt auch für eine App, die derzeit zwar schon getestet wird, aber deren Launch erst noch bevor steht.

 


Weitere Informationen zu dm im Überblick sind auf meinKA zu finden. Daneben gibt es im Markt noch eine Reihe weiterer Drogerieartikel-Anbieter in Karlsruhe – eine Auswahl stellt meinKA vor.

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