News aus der Fächerstadt
Karlsruher Kinderfreundlichkeitspreis 2024 geht an Kinderschutz-Projekt des ZiAN

News aus der Fächerstadt Karlsruher Kinderfreundlichkeitspreis 2024 geht an Kinderschutz-Projekt des ZiAN

Quelle: Sonja Görgen, Städtisches Klinikum Karlsruhe

Für ihr Engagement für die betroffenen Kinder und Familien ist Dr. Simone Born, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie am Städtischen Klinikum Karlsruhe, stellvertretend für „Kinderschutz am SKK“ mit dem Kinderfreundlichkeitspreis ausgezeichnet worden.

Der Karlsruher Kinderfreundlichkeitspreis

Im Zentrum für interdisziplinäre Akut- und Notfallmedizin (ZiAN) am Klinikum Karlsruhe werden auch Eltern in persönlichen Krisenzeiten, mit Vergiftungen, Suizidversuchen, psychischer Dekompensation und Verletzungen infolge häuslicher Gewalt behandelt. Die Kinder dieser Patientinnen und Patienten leiden – in den meisten Fällen unerkannt – mit.

Dr. Simone Born, Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie am Städtischen Klinikum Karlsruhe, kümmert sich um diese Fälle und wurde nun, stellvertretend für die Steuerungsgruppe „Kinderschutz am SKK“, mit dem Karlsruher Kinderfreundlichkeitspreis ausgezeichnet.

 

Kinderschutzkonzept im Klinikum erweitert

2021 konnte Born den ehemaligen Direktor der Kinderklinik, die beiden Psychologinnen der Kinderklinik sowie den ehemaligen Leiter der Zentralen Notaufnahme dafür gewinnen, das bestehende pädiatrisch-kinderchirurgische Kinderschutzkonzept im Klinikum auf die Erwachsenenkliniken zu erweitern.

So wurde eine Steuerungsgruppe „Kinderschutz am SKK“ etabliert, der aktuell auch Vertreterinnen und Vertreter der IT, der Stabsstelle Recht und Allgemeine Verwaltung, der Klinik für Kinderchirurgie und Kinderurologie, der Stabsstelle Qualitätsmanagement, der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin, des Sozialdiensts sowie der Geschäftsführung angehören, teilt das Klinikum mit.

 

„Großzügigen Preisgeld von 1.000 Euro“

Born hat Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZiAN bereits im entsprechenden Vorgehen geschult. Aktuell gibt es für das Vorgehen aber noch immer keine Abrechnungsmöglichkeit. „Mit dem großzügigen Preisgeld von 1.000 Euro sowie voraussichtlich noch weiteren Mitteln aus der Monsignore Friedrich Ohlhäuser-Stiftung soll mit Unterstützung vom ZI Mannheim und dem Kinderschutzkompetenzzentrum der Uni Ulm ein Pilotprojekt durchgeführt werden“, schaute Born nach vorne.

Mit den Karlsruher Zahlen soll dann ein Innovationsfond-Projekt beantragt werden, um die Notwendigkeit einer Regelfinanzierung für die Arbeit belegen zu können, heißt es weiter.

 

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