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KIT-Physiker wird neuer Chef im Deutschen Museum

News KIT-Physiker wird neuer Chef im Deutschen Museum

Quelle: Peter Kneffel/dpa
dpa

Das Deutsche Museum ist berühmt für seine Sammlung der Technik und der Naturwissenschaften – mit Häusern in München, Nürnberg und Bonn. Die Verantwortung dafür hat künftig ein Physiker.

Der Physiker Michael Decker vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) wird Generaldirektor des Deutschen Museums in München. Bereits zum 1. Juni tritt er die Nachfolge von Wolfgang M. Heckl an, der nach mehr als 20 Jahren in den Ruhestand geht. Decker verfüge über herausragende wissenschaftliche Qualifikationen und gleichzeitig über fundierte Managementerfahrung, sagte Kunstminister Markus Blume (CSU). «Genau das braucht es für ein Leibniz-Forschungsmuseum und für einen Publikumsmagneten.»

 

Museum und TUM-Lehrstuhl

Am KIT leitete der 59-Jährige bislang den Bereich Informatik, Wirtschaft und Gesellschaft. In München steht er künftig nicht nur an der Spitze des berühmten Technik- und Wissenschafts-Museums, sondern übernimmt auch den Lehrstuhl für Wissenschaftskommunikation an der Technischen Universität (TUM). Am 2. Juni sollen der Physiker in sein Amt eingeführt und Heckl verabschiedet werden.

Decker ist nach Angaben des Ministeriums auch in wissenschaftlichen Gremien und Organisationen aktiv. So ist er unter anderem Mitglied in der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) im Arbeitskreis «Grundfragen der Technikwissenschaften» und Vorsitzender des Beraterkreises «INSIGHT-Interdisziplinäre Perspektiven des gesellschaftlichen und technologischen Wandels» des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

 

Standorte in München, Nürnberg und Bonn

Das Deutsche Museum ist eines von acht Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft und auf mehrere Standorte verteilt. Das Stammhaus in München wird seit Jahren umfassend saniert und modernisiert. Bis 2028 sollen die Arbeiten noch laufen. Hinzu kommen das Verkehrszentrum auf der Münchner Theresienhöhe, die Flugwerft Schließheim sowie die Zweigstellen in Nürnberg und Bonn.

 

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