KSC-Interview
Interview mit David Pisot – ein Routinier in der KSC-Abwehr

KSC-Interview Interview mit David Pisot – ein Routinier in der KSC-Abwehr

Interview
Quelle: TMC-Fotografie.de | Tim Carmele

David Pisot ist ein alt bekanntes Gesicht in Karlsruhe und bringt reichlich Erfahrung in die Abwehr des KSC. meinKA hat mit dem Innenverteidiger über seine fußballerische Laufbahn, den Glauben und die Zeit nach der aktiven Karriere gesprochen.

David Pisot – die Laufbahn des Verteidigers

David Pisot ist ein Eigengewächs der Region, dessen Laufbahn beim FC Rot begann. Die fußballerische Ausbildung genoss er zunächst beim SV Sandhausen und später beim Karlsruher SC. Beim VfB Stuttgart schaffte der junge Innenverteidiger dann den Sprung über die zweite Mannschaft in den Profibereich.

In Stuttgart erlebte er eine „prägende Zeit“, in dieser er zum Stammspieler in Stuttgarts Reserve wurde.

 

David Pisot (KSC 5)verpasste Torchance nimmt er mit einem Lächeln.

 

Nach einer Leihe zum SC Paderborn, ging er für Pisot zum FC Ingolstadt, mit dem er unter anderem den Aufstieg in die 2.Bundesliga schaffte. Auf erfolgreiche Zeiten in Ingolstadt, folgten ebenso prägende, wie erfolgreiche Zeiten beim VfL Osnabrück, außerdem durfte sich die Familie Pisot über Nachwuchs freuen.

Bevor David Pisot im Jahr 2017 zum KSC wechselte, spielte er eine erfolgreiche Saison bei den Würzburger Kickers. Mittlerweile spielt der Innenverteidiger die dritte Saison für den Karlsruher SC und zählt zu einem der Führungsspieler und Routiniers der Abwehr.

 

Das große meinKA-Interview mit David Pisot

 

Worin liegt Ihre Aufgabe nach dem großen Kader-Umbruch im Sommer?

David Pisot: „Es liegt in meinem Naturell in jeder Trainingseinheit alles zu geben und mich so für Einsätze anzubieten. Ich werde alles dafür tun, um das Ziel der Mannschaft und des Vereins zu erreichen.“

 

Sie haben bereits in Ihrer Jugend für den KSC gespielt. Wie hat sich der Verein verändert – und was ist gleich geblieben?

David Pisot: „Der KSC ist ein Verein mit Tradition, die gelebt wird. Der Verein hat in der gesamten Stadt einen hohen Stellenwert und dies spürt man tagtäglich. Mit dem Stadionneubau entsteht etwas Großes und merkt, dass der Verein eine Zukunft vor sich hat. Im personellen Umfeld sind noch ein paar Gesichter von früher da, beispielsweise kenne ich Werner Schön oder Edmund Becker noch aus meiner Zeit aus der KSC-Jugend.“

 

David Pisot (KSC 5) hebt voller Unverständnis die Arme)

David Pisot (KSC 5) hebt voller Unverständnis die Arme) | Quelle: TMC-Fotografie.de

 

VfB Stuttgart oder KSC – welches ist der Lieblingsverein?

 

Der VfB Stuttgart ist der Erzrivale des Karlsruhr SC – Sie haben schon für beide Vereine gespielt, doch bei welchem Verein schlägt das Herz höher?

David Pisot: „Beide Vereine sind toll, das Rivalitätsdenken ist auch bei uns Spielern da und das kann auch so sein, wenn man für einen Traditionsverein spielt. Ich habe knapp sechs Jahre für den VfB Stuttgart gespielt, ich würde lügen, wenn ich sagen würde es war keine schöne Zeit. Ich habe dort meine Frau und viele Freunde kennengelernt, dort hängen viele Erinnerungen. Ich habe allerdings immer eine Verbindung zu Karlsruhe und dem KSC gehabt und fühle mich hier pudelwohl. Aktuell spiele ich für Karlsruhe, also entscheide ich mich auch für den KSC.“

 

Sie können bereits auf eine lange Karriere zurückblicken. Was war Ihr schönster Moment?

David Pisot: „Ich habe schon viele schöne Momente erleben dürfen. Der Aufstieg mit dem KSC in die 2. Bundesliga war sehr schön, aber auch der Klassenerhalt in der letzten Saison war sehr emotional und bedeutend. Mein erstes Bundesligaspiel mit Stuttgart, der Aufstieg mit Ingolstadt, das sind Erinnerungen die bleiben. Ein konkretes Ereignis zu nennen, wäre den anderen Erlebnissen nicht gerecht.“

 

David Pisot (KSC 5) mit seinem Torschuss. | Quelle: Tim Carmele

 

David Pisot über seine besonderen Rituale vor dem Spiel

 

Haben Sie besondere Rituale bevor Sie den Platz betreten?

David Pisot: „Der Glaube spielt in meinem Leben eine besondere Rolle. Wenn man viel Gutes gibt, bekommt man viel Gutes zurück und andersherum. Ich versuche mich vor Spielen zu konzentrieren, die Spielabläufe nochmal durchzugehen und dann Gas zu geben – den linken Socken zuerst anzuziehen oder ähnliches mache ich aber nicht.“

 

Ist der Glaube auch in der Mannschaft ein Thema, welches Mal zu Wort kommt?

David Pisot: „Das ist eher wenig ein Thema. Wie man das Thema sieht, muss jeder für sich entscheiden, denn jeder hat seine eigenen Lebenseinstellungen.“

 

 

Wie bekommen Sie den Kopf nach einer harten Trainingswoche frei?

David Pisot: „Ich unternehme viel mit meiner Frau und mit meinen Kindern. Im Juli habe ich eine Ausbildung zum Fitnesscoach abgeschlossen und bilde mich im Bereich Sportmanagement weiter, da die Zeit als Profifußballer begrenzt ist.

 

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