Spieltag 4
KSC mit Nullnummer: Keine Tore im Heimspiel gegen Werder Bremen

Spieltag 4 KSC mit Nullnummer: Keine Tore im Heimspiel gegen Werder Bremen

Quelle: GES/Helge Prang

Nach drei siegreichen Pflichtspielen in Folge und einem torlosen Unentschieden, wollte der KSC gegen den SV Werder Bremen am Samstag, 21. August 2021 (13:30 Uhr), wieder drei Punkte holen. Dies gelang leider nicht, denn die Partie endete ohne Tore.

Karlsruher SC empfing den SV Werder Bremen

Der KSC war mit zwei Liga-Siegen und dem Weiterkommen im DFB-Pokal sehr gut in die Saison 2021/22 gestartet. Gegen den SV Sandhausen zeigte die Eichner-Elf allerdings kein sonderlich anschauliches Spiel und musste mit einem torlosen Unentschieden die Heimreise antreten.

Gegen den SV Werder Bremen, der am vierten Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga im Wildpark gastierte, sollte zurück in die Gewinner-Spur gefunden werden. Denn der Bundesliga-Absteiger aus Bremen verlor seine letzten beiden Pflichtspiele jeweils. Einzig gegen Fortuna Düsseldorf gelang am zweiten Spieltag der erste und einzige Sieg der noch jungen Saison.

 

Sportdirektor Oliver Kreuzer (KSC). | Quelle: GES/Markus Gilliar

 

KSC-Startelf: Marius Gersbeck, Sebastian Jung Daniel Gordon, Jerome Gondorf, Marvin Wanitzek, Kyoung-Rok Choi, Philip Heise, Lucas Cueto, Christoph Kobald, Fabian Schleusener, Philipp Hofmann

 

Kyong-Rok Choi (KSC) im Zweikampf mit Christian Groß (Werder). | Quelle: GES/Helge Prang

 

Halbzeit 1 – KSC begann stark & ließ dann nach

Der KSC startete offensiv ins Spiel und hatte durch einen Freistoß sowie eine darauffolgende Ecke in der vierten Spielminute gleich zwei Chancen auf eine frühe Führung.

Bremen kam besser in Spiel, doch der KSC ließ nicht nach und hatte nach einem zweiten Eckball in der 12. Minute eine weitere Torchance – doch der Kopfball von Philipp Hofmann flog über das Tor. Rund drei Minuten später köpfte der Stürmer dann knapp am Torpfosten vorbei.

 

Chance: Philipp Hofmann (KSC) gegen Milos Veljkovic (Werder). | Quelle: GES/Markus Gilliar

 

SV Werder Bremen wurde mutiger

Die Offensiv-Versuche der Bremer vereitelte Marius Gersbeck ohne Probleme – teilweise standen sich die Gäste sogar auch selbst im Weg. Doch die Bremer wurden immer mutiger und das Spiel verlagerte sich nach rund einer halben Stunde vermehrt in den Strafraum von Marius Gersbeck.

Die Offensiv-Abteilung des KSC zeigte sich deutlich zahmer als noch in der Anfangsphase. Ohne Tore endete die erste Hälfte.

 

Zweikampf, Duell Sebastian Jung (KSC) gegen Romano Schmid (Werder). | Quelle: GES/Markus Gilliar

 

Halbzeit 2 – KSC in Unterzahl – Bremen motiviert

Beide Mannschaften knüpften nahtlos an die erste Halbzeit an: Bremen versuchte sich gegen die KSC-Abwehr durchzusetzen – doch scheiterte oftmals sehr früh. In der 58. Minute bekam Marvin Wanitzek die Gelb-Rote-Karte und musste vom Spielfeld. Der folgende Freistoß für die Gäste war allerdings ungefährlich. Doch der KSC musste nun in Unterzahl das zu Ende bringen.

 

Schiedsrichter, Unparteiischer Bastian Dankert zeigt Marvin Wanitzek (KSC)/r die gelb-rote Karte. | Quelle: GES/Markus Gilliar

 

Werder Bremen witterte die Chance

In der 62. Minute wechselte Christian Eichner erstmals: Fabian Schleusener ging und Tim Breithaupt kam in die Partie. Der KSC stand meist mit allen Spielern in der eigenen Hälfte – Offensivaktionen gab es kaum zu sehen.

Anders die Bremer: Sie witterten ihre Chance gegen die Badener und übernahmen auf weite Strecken das Spiel. Allerdings scheiterten die Gäste oftmals beim letzten Abschluss und standen sich mehr oder weniger selbst im Weg.

 

Marvin Wanitzek (KSC)/m verlaesst den Platz nach gelb-roter Karte. | Quelle: GES/Markus Gilliar

 

Karlsruher SC mit Offensiv-Lebenszeichen

Kyoung-Rok Choi und Lucas Cueto gingen in der 71. Minute vom Feld – für sie kamen Malik Batmaz und Marco Thiede. In der 72. Minute gab der KSC dann ein Lebenszeichen von sich und zielte nur knapp am generischen Tor vorbei. Eine zweite Chance folgte nur wenigen Minuten später – doch auch die darauffolgende Ecke brachte nicht den ersehnten Führungstreffer.

Danach waren die Bremer wieder am Drücker und Marius Gersbeck hielt die Blau-Weißen im Spiel. Der KSC war insgesamt zu harmlos und Bremen agierte zu unbeholfen vor dem Tor. Die „Baustellen“ beider Mannschaften wurden während der Partie oftmals deutlich. Tore bekamen die 10.000 Zuschauer im BBBank Wildpark letztlich keine mehr zu sehen: Das Spiel endete 0:0.

 

Fotogalerie – die besten Bilder vom KSC-Heimspiel

 

Fotogalerie | Karlsruher SC vs. SV Werder Bremen | Saison 2021/22

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