Karlsruher SC
3 Pokal-Fragen an KSC-Spieler Deniz Ofli: „Würde mir den VfB Stuttgart als Gegner wünschen!“

Karlsruher SC 3 Pokal-Fragen an KSC-Spieler Deniz Ofli: „Würde mir den VfB Stuttgart als Gegner wünschen!“

Interview
Quelle: aim

Mit Deniz Ofli hat der KSC die linke Abwehrseite bestückt. Der 19-Jährige kam vom FC Bayern München, wo er bereits für die U19, die zweite Mannschaft und für die Profis spielte. Wir durften ihm drei Fragen zum Pokalspiel gegen Preußen Münster stellen.

meinKA: Das Pokalspiel gegen Preußen Münster steht an. Bereitet man sich im Ligaalltag anders vor, wenn ein K.-o.-Spiel kommt?

Deniz Ofli: „Ich glaube, jeder Fußballer kennt das Sprichwort, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat. Aber ich würde da jetzt nicht anders vorgehen, auch wenn es mein erstes Pokalspiel ist. Ich gehe jedes Spiel, egal, gegen welchen Gegner, mit hundertprozentiger Ernsthaftigkeit an. Und ich weiß, dass wir am Freitag alles investieren müssen, um in die nächste Runde zu kommen.“

 

| Quelle: aim

 

meinKA: Gegen Preußen Münster ist der KSC Favorit. Mit deiner Bayern-Vergangenheit kennst du die Favoritenrolle – ist eine Last oder blendest du das aus?

Deniz Ofli: „Wir blenden das definitiv aus, das ist uns auch sehr wichtig. Nur weil wir eine Liga höher spielen, heißt das nicht, dass wir automatisch gewinnen. Wir alle haben den Anspruch an uns selbst mit 100 Prozent ins Spiel hineinzugehen. Egal, gegen welchen Gegner es geht. Deswegen fahren wir nach Münster und nehmen die Partie mit voller Ernsthaftigkeit an. Wir wollen unser Spiel durchzuziehen. Und wenn wir das tun und jeder an seine Grenzen geht, haben wir sehr gut Chancen, um eine Runde weiterzukommen.“

 

meinKA: Nehmen wir mal an, dass ihr die perfekte Pokalsaison spielt und nach Berlin kommt. Gibt es Gegner, die du dir wünschen würdest auf dem Weg dahin – und was braucht es außer Glück, um so weit zu kommen?

Deniz Ofli: „Ich glaube, ich würde den VfB Stuttgart nehmen, da habe ich jetzt schon einiges gehört. Darauf hätte ich schon sehr Bock – ansonsten einfach die Großen. Wenn man weit kommen will, muss man auch gegen größere Mannschaften ran. Klar, hat man jetzt Bayern München im Kopf, aber ich glaube, ich würde mir den VfB Stuttgart als Gegner wünschen – ein Derby im Pokal? Das hätte doch etwas. Wir hatten jetzt am Wochenende ja gerade das Derby in Kaiserslautern. Es ist einfach nochmal etwas anderes, in Derbys zu spielen.

Umso weit wie möglich zu kommen, brauchen wir einfach 120 Prozent von jedem und jeder Spieler muss auch daran glauben, dass wir weit kommen können. Ich habe das Vertrauen und die Überzeugung, dass wir dieses Jahr gemeinsam viel Freude haben werden. Vor allem, weil der Trainer uns das so vermittelt, weil er uns das Vertrauen schenkt und zeigt, dass wir sehr gute Fußballer sind und dass wir das auch auf dem Platz umsetzen können.“

 

| Quelle: aim

 

Weitere Nachrichten

Ersatz für Broschinski? KSC testet französischen Stürmer Crivelli

Wird er der Ersatz für den verletzten Moritz Broschinski? Ein Franzose trainiert in Karlsruhe mit - und soll am Freitag auch im Testspiel dabei sein.

KSC-Boss Eggimann nach Sieglos-Serie: "Drehen nicht durch"

Karlsruhes Sportgeschäftsführer Mario Eggimann zieht eine erste Zwischenbilanz. Die Pause komme zum richtigen Zeitpunkt, sagt er - und äußert sich auch zur kniffligen Stürmer-Suche.

Trost von Nürnberg: KSC rutscht in eine erste Krise

Nach dem 0:1 gegen den 1. FC Nürnberg muss KSC-Trainer Senft die erste Krise der Saison moderieren. Warum die warmen Worte von Miroslav Klose nicht wirklich Mut machen.

Enttäuschung im Wildpark: KSC verliert auch gegen Nürnberg

Der Karlsruher SC bleibt nach einer schwachen Vorstellung im Wildpark auch gegen Nürnberg punktlos. Auf Trainer Maximilian Senft wartet viel Arbeit in der Länderspielpause.

"Finger in die Wunde gelegt": KSC-Sorgen vor Nürnberg-Spiel

Elf Gegentore in fünf Spielen: Der Karlsruher SC steht vor einer echten Bewährungsprobe gegen Nürnberg. Und Trainer Senft erstmals unter Druck.

Vor Länderspielpause: KSC im Heimspiel gegen Nürnberg unter Druck

Karlsruhe steht gegen Nürnberg unter Druck. Im direkten Trainer-Duell liegt Maximilian Senft aber vorn. Auch zu einem möglichen Ersatz für den verletzten Stürmer Moritz Broschinski äußert er sich.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.