KSC-Interview
KSC-Spieler Sebastian Jung im Interview: „Ich hoffe, bald wieder zu spielen!“

KSC-Interview KSC-Spieler Sebastian Jung im Interview: „Ich hoffe, bald wieder zu spielen!“

Interview
Quelle: TMC-Fotografie.de/Tim Carmele

Seit einer Woche ist Sebastian Jung gesund geschrieben und ist nach seiner fast einjährigen Verletzungspause wieder komplett im Mannschaftstraining dabei. Nun hofft er vielleicht schon beim kommenden Spiel gegen Sandhausen wieder im KSC-Kader zu stehen,

KSC-Spieler Sebastian Jung im großen meinKA-Interview

Seit einer Woche ist Sebastian Jung gesund geschrieben und ist nach seiner fast einjährigen Verletzungspause wieder komplett im Mannschaftstraining dabei. Im September vergangenen Jahres zog sich der 32-Jährige im Training einen Kreuzbandriss zu und fiel seither aus. Jetzt ist Jung wieder fit und fiebert seinem ersten Einsatz entgegen.

Mitfiebern tut er auch mit seiner Frau Arzu, die in den kommenden Tagen das zweite Kind erwartet. Jung wird bei der Geburt dabei sein und hofft anschließend darauf, vielleicht schon beim kommenden Spiel gegen Sandhausen wieder im Kader des KSC zu stehen, wie er im Interview mit meinKA sagte.

 

Sebastian Jung (KSC 2). | Quelle. Tim Carmele | TMC-Fotografie.de

 

Herr Jung, seit einer Woche sind Sie gesund geschrieben. Erleichtert?

Sebastian Jung: Was heißt erleichtert. Das war letztlich nur noch eine Formalie. Ich bin ja schon seit einiger Zeit wieder im Mannschaftstraining, wenn auch anfänglich nur auf dem Großfeld, ohne Zweikampfverhalten. Aber mittlerweile kann ich auch die Einheiten im Kleinfeld, bei denen es sehr um Zweikämpfe geht, problemlos mitmachen. Das Knie hält und im Moment sieht es gut aus.

 

Der KSC hatte Ihren Vertrag trotz ihrer Verletzung verlängert. Wie haben Sie das empfunden?

Sebastian Jung: Ich habe mich sehr darüber gefreut, als man mir signalisiert hatte, mit mir weiter machen zu wollen. Das war ein großer Vertrauensbeweis. Und ich werde alles dafür tun, dieses Vertrauen zu rechtfertigen.

 

Sebastian Jung (KSC 2) springt zur Abwehr an den Ball. | Quelle. Tim Carmele | TMC-Fotografie.de

 

 Wann rechnen Sie denn damit, wieder spielen zu können?

Sebastian Jung: Das kann ich noch nicht genau sagen, aber vielleicht reicht es schon, um gegen Sandhausen zumindest wieder im Kader zu stehen. Das wäre dann eine sehr schöne Geschichte und vielleicht hätte ich dann ja Grund, mich doppelt zu freuen…

 

Was heißt das?

Sebastian Jung: Wir erwarten dieser Tage unser zweites Kind und wenn alles planmäßig läuft, wird dies noch vor dem Sandhausenspiel kommen. Meine Frau Arzu hat eigentlich schon alles für die Klinik vorbereitet.

 

Werden Sie dabei sein und wissen Sie schon, ob es ein Mädchen oder ein Junge wird?

Sebastian Jung: Ja, ich werde bei der Geburt dabei sein. Und es wird wieder ein Junge. Louis Jibril wird ein Brüderchen bekommen.

 

Aporopos Louis Jibril und überhaupt Ihre Familie: Die hat doch im letzten Jahr sehr viel vom Papa gehabt, nachdem Sie nicht spielen konnten. Konnten Sie in dieser Zeit Karlsruhe entdecken?

Sebastian Jung:  So viel mehr an Zeit hatte ich eigentlich gar nicht, denn den großen Teil des Tages habe ich ja in der Reha verbracht. Aber natürlich war ich mit unserem Sohn, der jetzt in die Kita geht, auf so ziemlich allen Spielplätzen, die es in Karlsruhe gibt, unterwegs.

 

| Quelle: Stefan Puchner

 

Kommen wir zum sportlichen zurück. Wie ist es denn, nach einer so langen Pause wieder zurückzukommen?

Sebastian Jung: Es geht in erster Linie darum, wieder die Bewegungsabläufe zu automatisieren. Das braucht einige Zeit. Und man muss das Vertrauen in den eigenen Körper wieder finden. Das ist auch eine mentale Herausforderung. Auch das braucht Zeit.

Aber ich fühle mich sowohl vom Körper als auch vom Kopf her bereit, wieder anzugreifen. Und ich kann es kaum erwarten, wieder Ligaluft zu schnuppern.

 

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