Neues vom Karlsruher SC
KSC-Sportchef Kreuzer will bei Stürmer-Suche „kreativ sein“

Neues vom Karlsruher SC KSC-Sportchef Kreuzer will bei Stürmer-Suche „kreativ sein“

Quelle: Axel Heimken

Sportgeschäftsführer Oliver Kreuzer hat bei der Suche des Karlsruher SC nach einem Nachfolger für Torjäger Philipp Hofmann vor zu hohen Erwartungen gewarnt.

«Wir gehen Stand heute davon aus, dass Philipp uns verlässt. Das konnte man aus seinen letzten Aussagen ja auch heraushören», sagte Kreuzer der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Hofmann, der in dieser Saison schon 18 Liga-Treffer für den Fußball-Zweitligisten erzielt hat, wird mit einem Wechsel zum Bundesligisten VfL Bochum in Verbindung gebracht.

«Ihn eins zu eins zu ersetzen, dürfte schwer werden», sagte Kreuzer über den 29 Jahre alten Mittelstürmer. «Vielleicht müssen wir uns aber auch etwas davon lösen. Philipp kam auch nicht als der zu uns, der er heute ist. Er hat hier eine Entwicklung genommen. Er hat einfach total zu uns gepasst – der Mensch, der Spieler, der Torjäger.»

Da der KSC «bekanntlich nicht den ganz dicken Geldbeutel» habe, müsse er bei der Suche nach einem neuen Angreifer «kreativ sein», meinte Kreuzer, «natürlich kommt da auch eine Leihe infrage».

Der Lizenzspieleretat der Karlsruher für die kommende Saison soll bei rund zehn Millionen Euro liegen. Nach dem souveränen Ligaverbleib in dieser Spielzeit peilen sie nicht viele personelle Veränderungen in ihrem Profikader an. «Es wird keinen großen Umbruch geben», sagte Kreuzer.

«Wir haben ein sehr gutes Gerüst: Marius Gersbeck, Christoph Kobald, Daniel O’Shaughnessy, Jerôme Gondorf, Marvin Wanitzek, Kyoung-Rok Choi, Tim Breithaupt. Dazu Daniel Gordon, der noch mal um ein Jahr verlängert.» Die Lücke, die der zum Ligarivalen SC Paderborn wechselnde Robin Bormuth in der Abwehr hinterlässt, gelte es aber zu schließen. «Das wird auch wichtig sein», betonte Kreuzer.

 

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