News
KSC steckt im Niemandsland fest – aber Rückendeckung für Eichner

News KSC steckt im Niemandsland fest – aber Rückendeckung für Eichner

Quelle: Thomas Frey/dpa

Mit der vierten Pleite in Serie setzt sich die Talfahrt des Karlsruher SC fort. Auch Trainer Christian Eichner rückt in den Fokus – und die nächsten Aufgaben werden alles andere als einfach.

Der Karlsruher SC taucht im Niemandsland der 2. Fußball-Bundesliga ab. Doch Coach Christian Eichner steht nicht zur Disposition. Auch nach dem 2:3 beim Aufstiegsaspiranten SV Darmstadt 98, der vierten Niederlage der Badener nacheinander, nicht. «Ja», antwortete Sportchef Mario Eggimann laut den «Badischen Neuesten Nachrichten» schlicht auf die Frage, ob Eichner der richtige Trainer sei, die Lösungen zu finden.

Seit dem2:1 gegen den FC Schalke 04 am 1. November haben die Karlsruher nicht mehr gepunktet. Auf acht Zähler ist der Rückstand auf den Aufstiegsrelegationsrang mittlerweile angewachsen.

 

Wieder geht es gegen ein Zweitliga-Spitzenteam

Und es gibt bei weitem leichtere Aufgaben als die Partien am kommenden Samstag gegen den SC Paderborn und auswärts beim VfL Bochum (20. Dezember), die vor Weihnachten noch zum Programm gehören.

«Wir müssen uns zusammenrobben und versuchen, am Samstag bei einem sehr, sehr wichtigen Heimspiel – da müssen wir nicht drum herumreden – einen Dreier einzufahren», sagte Eichner. «Der Fußball geht relativ schnell in eine andere Richtung. Nur wird uns der Gedanke allein nicht helfen.»

In Darmstadt war der KSC durch ein Eigentor von Matej Maglica (38. Minute) in Führung gegangen. Fabian Schleusener erzielte in der zweiten Halbzeit das zwischenzeitliche 2:2 (60.). Am Ende jubelten aber die Darmstädter wegen der Treffer von Marco Richter (45.+1), Isac Lidberg (48.) und Maglica (63.).

 

Gegentor-Flut ein großes Problem

Man könne der Mannschaft nicht vorwerfen, nicht gewinnen zu wollen, meinte Stürmer Schleusener. Für die Wende steckt der KSC aber viel zu viele Gegentore ein: drei in Darmstadt, davor ebenfalls jeweils drei in den Duellen mit Hannover und Elversberg, vier sogar in Bielefeld. So waren es allein 13 Gegentore bei den vergangenen vier Niederlagen.

«Es ist brutal», sagte Schleusener. «Wir bekommen auch Tore, die zu einfach sind.» Es sei «nie leicht», aus so einer Pleiten-Serie wieder rauszukommen.

 

Mehr zum KSC

"Darf uns nicht passieren" Pokal-K.o. passt zur KSC-Krise

Sechs Niederlagen in acht Spielen - die jüngste Bilanz des Karlsruher SC ist erschreckend. In Gladbach enttäuschen die Badener sogar in Überzahl. Trainer und Abwehrchef wirken angefressen.

KSC ist raus: Gladbach zieht in Unterzahl ins Pokal-Achtelfinale ein

Nächster Hoffnungsschimmer für den Bundesliga-Letzten: Gegen den harmlosen Zweitligisten Karlsruher SC hat Borussia Mönchengladbach auch trotz langer Unterzahl keine Probleme.

Vor Pokalspiel gegen den KSC: Gladbachs Abwehr weiter in Not

Drei von vier Innenverteidigern fehlen Borussia Mönchengladbach im Pokal. Trainer Alexander Blessin muss wieder improvisieren, könnte gegen den Karlsruher SC aber ein Novum in dieser Saison schaffen.

KSC-Trainer Senft will im Pokalspiel gegen Gladbach nicht "wegpustet" werden

Viel Zeit bleibt dem Karlsruher SC nicht zur Aufarbeitung des 1:6-Debakels von Magdeburg. Im DFB-Pokal geht es bei Borussia Mönchengladbach um Wiedergutmachung und Prämien.

Interview

KSC-Schlussmann Hans-Christian Bernat über Druck, Fehler und seine Position im Tor

In der aktuellen Spielzeit tat sich der Karlsruher SC bislang schwer die Null zu halten. Zwischen den Pfosten steht beim KSC Torhüter Hans-Christian Bernat. Wir haben uns mit dem dänischen Schlussmann über Druck und seine Position im Tor gesprochen.

Desolate Defensive: KSC direkt zurück in der Krise

4:0 gegen Darmstadt, 1:6 in Magdeburg - die Ausschläge beim Karlsruher SC sind gewaltig. Der Trainer prangert die Abwehrarbeit an. Der Kapitän freut sich auf einen kurzzeitigen Tapetenwechsel.



















Auch interessant


Falls Ihnen inhaltliche Fehler oder Fehlfunktionen auffallen, einfach bei redaktion@meinka.de melden.