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KSC-Stürmer Mikkel Kaufmann im Interview: „Ich möchte mich hier durchsetzen!“

meinKA-Interview KSC-Stürmer Mikkel Kaufmann im Interview: „Ich möchte mich hier durchsetzen!“

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Quelle: aim

meinKA sprach mit dem 21-jährigen Stürmer Mikkel Kaufmann über seine Ziele beim Karlsruher SC und seine bislang schwierige Anfangszeit. Aber auch über seine Vorliebe für Golf, seine schulischen Ambitionen und über die Familie in seiner Heimat Dänemark.

Mikkel Kaufmann im großen meinKA-Interview

So richtig angekommen ist Mikkel Kaufmann beim KSC noch nicht. Der 21-jährige Angreifer, der beim dänischen Erstligisten FC Kopenhagen unter Vertrag steht und in der vergangenen Saison als Leihgabe beim HSV spielte, ehe er seit Juli für ein Jahr an den KSC ausgeliehen wurde, war zunächst krank und hatte dann einige muskuläre Probleme, die ihn daran hinderten, das zu zeigen „was ich eigentlich kann“, wie er sagt.

Jetzt ist Kaufmann wieder fit und spätestens nach der Länderspielpause will er angreifen und um einen Platz im KSC-Angriff kämpfen. meinKA sprach mit dem 1,90 Meter großen Stürmer über seine Ziele beim KSC, aber auch über seine Vorliebe für Golf, seine schulischen Ambitionen und über die Familie in Dänemark.

 

Herr Kaufmann, so richtig klappen will es beim KSC noch nicht, auch wenn Sie gegen Magdeburg ein Tor erzielt haben und zuletzt einige Male eingewechselt wurden. Woran liegt’s?

Mikkel Kaufmann: Als ich von Hamburg nach Karlsruhe kam, war ich zunächst ein bisschen krank und hatte später mit einigen muskulären Problemen zu kämpfen. Deshalb konnte ich bisher noch nicht zeigen, was ich drauf habe. Aber jetzt fühle ich mich fit. Ich kann regelmäßig trainieren. Ich werde angreifen und um einen Platz im Angriff kämpfen.

Das wird nicht ganz einfach. Dort scheinen zurzeit Fabian Schleusener und Malik Batmaz die Nase vorn zu haben. Auch Simone Rapp ist ein starker Konkurrent.

Mikkel Kaufmann: Das mag sein und beide machen ihre Sache ja auch gut. Aber ich denke, das ich mit meinem Tempo, egal neben wem ich vorne spiele, auch einiges bewirken kann. Und wenn wir alle fit sind, spornt einen dies im Training nur noch mehr an, um in die Startelf zu kommen. Das ist für uns alle gut.

 

Sie waren in der letzten Saison von Kopenhagen an den HSV ausgeliehen. Das hat nicht so gut funktioniert. Warum nicht und was versprechen Sie sich von dem Wechsel zum KSC?

Mikkel Kaufmann: Beim HSV hat man nur mit einer Spitze gespielt und der Trainer hat auf Robert Glatzel gesetzt. Ich bekam kaum Spielpraxis. Das war sehr unbefriedigend. Als dann die Anfrage vom KSC kam, die einen schnellen Angreifer suchten, hat das für mich gepasst. Und es war der richtige Schritt. Die Mannschaft hat mich super aufgenommen und ich fühle mich in Karlsruhe sehr wohl.

 

Haben Sie hier schon eine Wohnung gefunden?

Mikkel Kaufmann: Ich habe eine Wohnung gefunden, auch wenn es nicht ganz einfach war. Aber ich bin in der Innenstadt, Nähe Marktplatz fündig geworden und da gefällt es mir sehr. Es gibt einige schöne Cafés, wo ich gerne hingehe und auch der Schlossplatz ist nicht weit, wo man sehr schön relaxen kann.

 

Und was fangen Sie sonst mit Ihrer Freizeit an?

Mikkel Kaufmann: So viel Freizeit ist es nicht. Aber wenn ich freihabe, spiele ich gerne Golf. Damit habe ich vor vier Jahren begonnen. Es gefällt mir, mich in der freien Natur zu bewegen und es hilft mir, den Kopf freizubekommen. Und mit dem Batzenhof habe ich auch schon einen Platz gefunden, wo ich das tun kann.

 

Also fällt Ihnen in Ihrem neuen Zuhause nicht die Decke auf den Kopf?

Mikkel Kaufmann: Nein, nein. Ich bin, wie gesagt, viel unterwegs. Und wenn ich zu Hause bin, verabrede ich mich manchmal mit Freunden aus Dänemark zu Computerspielen oder ich lerne.

 

Was lernen Sie?

Mikkel Kaufmann: Ich lerne online für das dänische Abitur, das „Studentereksamen“, das ich bei meinem Wechsel nach Kopenhagen unterbrochen hatte. Meine jüngeren Brüder werden im nächsten Sommer fertig sein, dann will ich dies auch.

 

Apropos jüngere Brüder. Vermissen Sie die Familie und leben Sie allein?

Mikkel Kaufmann: Ich lebe allein. Ich habe insgesamt drei Brüder und Sie können sich vorstellen, dass da zu Hause immer was los war. Die Familie ist mir wichtig und nach dem HSV-Spiel war ich auch zwei Tage zu Hause in Hjørring. Papa hat dann gegrillt, Mama hat die Salate gemacht und wir haben zusammen Karten gespielt. Das war sehr schön.

Ich liebe meine dänische Heimat und bin auch immer wieder gerne in Kopenhagen, wo ich eine Wohnung habe. Aber jetzt bin ich beim KSC. Hier möchte ich mich durchsetzen und mit der Mannschaft erfolgreich sein. Das ist mein Ziel.

 

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