News aus der Fächerstadt
Kurz & Knapp – Informationen für Karlsruhe im Wochenüberblick | KW 14

News aus der Fächerstadt Kurz & Knapp – Informationen für Karlsruhe im Wochenüberblick | KW 14

Quelle: Thomas Riedel

Die News rund um die Fächerstadt und aktuelle Veranstaltungstipps hat meinKA in diesem wöchentlichen Format zusammengestellt. Alle kurz gemeldeten Informationen zu Karlsruhe vom 30. März bis 5. April 2020 gibt es hier zum Nachlesen.

Gartenbauamt hat 569 neue Bäume gepflanzt

03. April 2020

Damit Karlsruhe langfristig grün bleibt, hat das Gartenbauamt im Stadtgebiet insgesamt 569 neue Bäume gepflanzt. 416 davon wurden bereits im Herbst gepflanzt, jetzt im Frühjahr noch einmal 153 Bäume. Der größte Anteil der Baumpflanzungen – insgesamt 376 Exemplare – ersetzt Schadbäume, die aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten; 193 Bäume sind neu. Hauptbaumart bei den Neupflanzungen sind Ahorn-Arten mit insgesamt 98 Exemplaren, gefolgt von 74 Jung-Eichen, 54 Kirschen in unterschiedlichen Arten und Sorten sowie 49 Linden.

66 neue Bäume sind auf den Grünflächen des Technologieparks zu finden. Verwendet wurden vorrangig heimische Baumarten wie Stein- und Traubeneiche, Feldahorn, Hainbuche und Vogelkirsche. Aber auch sogenannte Zukunftsbaumarten wie Hopfenbuche und Gleditschie kamen bei der Auswahl zum Zug. Am westlichen Anfang der Ludwig-Erhardt-Allee stehen jetzt 18 Linden, allesamt Nachpflanzungen für die dem Kriegsstraßentunnel geopferten Bäume.

In der Erzbergerstraße kamen 25 Bäume dazu, darunter 12 Stieleichen sowie sechs Dreispitz-Ahorne – eine Baumart, die den Anforderungen des Klimawandels besonders gut standhalten soll. Weiter hat das Gartenbauamt zahlreiche kleinere Baumpflanzungen vorgenommen, viele auch in Schulhöfen, Freianlagen von Kindertageseinrichtungen oder auf Spielplätzen. Mit Hopfenbuche, Zürgelbaum, Französischem Ahorn und Baumhasel werden am Kinderspielplatz Hochkopfstraße verschiedene „Zukunftsbäume“ erprobt.

 


 

KSC-Mitglieder werden offenbar zur Insolvenz-Abstimmung gerufen

03. April 2020

Nur wenige Tage, nachdem der SWR von einer möglichen Zahlungsunfähigkeit des Karlsruher SC berichtet hat, ist der Verein nun erneut in der Presse. Laut den Badischen Neuesten Nachrichten sollen die KSC-Mitglieder noch im April bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung über einen Gang in die Planinsolvenz abstimmen. In diesem Falle könnte der Spielbetrieb weiterlaufen, der KSC könne seinen Geschäftsbetrieb fortführen, wobei ein Insolvenzverwalter ein Auge darauf hat. Ein Punktabzug wäre nicht zu befürchten, da diese Regelung in der Liga aufgrund der Corona-Krise von den Vereinen ausgesetzt wurde.

 


 

Karlsruher City Initiative legt Saatguttüten der Bestellungen bei

02. April 2020

Gemeinsam mit dem Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe und der Artenschutzstiftung des Zoos Karlsruhe bringt die City Initiative Karlsruhe in Zusammenarbeit mit den Rad Kurieren Karlsruhe jetzt den Frühling zu den Karlsruhern nach Hause. Bei jeder Bestellung, die im lokalen Karlsruher Einzelhandel getätigt und mit den Rad Kurieren Karlsruhe zu den Kunden nach Hause geliefert wird, liegt ab sofort ein Tütchen mit einer speziellen bienenfreundlichen Saatgutmischung bei. Diese Samen können die Kunden im heimischen Garten oder auf dem Balkon aussäen und sich so den Frühling nach Hause holen.

 


 

Wochenmarkt auf dem Gutenbergplatz: Neue Verteilung der Stände

01. April 2020

In der vergangenen Woche wurde in einigen Fällen der aktuell empfohlene Abstand zwischen den Besuchern des Wochenmarkts auf dem Gutenbergplatz nicht eingehalten – die Polizei musste gar die Besuchermengen etwas auflockern. Das soll an diesem Samstag nicht erneut nötig sein. Daher werden die Stände auf dem Platz neu angeordnet – vor allem mit einem deutlich größeren Abstand zueinander. Zudem bittet das Marktamt, beim Einkauf den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten, zügig und alleine einzukaufen, nicht auf den Plätzen zu verweilen und ohne direkten Händekontakt zu bezahlen.

Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup bat um Verständnis dafür, dass bekannte Marktanbieter von nun an eventuell an einem anderen Standort zu finden seien. „Wir wollen aber nach wie vor an den Wochenmärkten festhalten“, versicherte der OB am Mittwoch, den 1. April.

 


 

Karlsruher SC widerspricht dem SWR-Bericht

01. April 2020

Der Karlsruher SC ist auch in den kommenden Wochen „nach derzeitigem Stand“ zahlungsfähig – das berichtet der Verein in einer aktuellen Pressemeldung. „Vorausgesetzt die TV-Gelder kommen, sind wir nach aktueller Planung bis zum 30. Juni 2020 gut aufgestellt“, wird KSC-Geschäftsführer Michael Becker zitiert. „Wir befinden uns durch die Corona-Krise in einer nie dagewesenen Situation. Selbstverständlich prüfen wir alle möglichen Szenarien und suchen Lösungen für unterschiedliche Finanzierungen, um auf sämtliche Eventualitäten vorbereitet zu sein.“

In Corona-Krise: KSC spricht „offen“ mit OB Mentrup

Wie die Deutsche Presseagentur miteilt, hat der Karlsruher SC Oberbürgermeister Frank Mentrup die derzeitige Lage des Vereins „offen“ erläutert. Das bestätigte KSC-Präsident Ingo Wellenreuther am Mittwoch nach dem Termin. Die Vereins-Verantwortlichen hätten darüber hinaus auch Einblick in mögliche Szenarien beim KSC im Umgang mit der Corona-Krise gegeben. „Wir haben dargelegt, welche Optionen wir prüfen“, sagte der KSC-Präsident.

Stadt und Verein betreiben derzeit den mehr als 123 Millionen Euro teuren Neubau des Wildparkstadions. Der Club muss rund 80 Millionen Euro im Rahmen einer Pacht über die nächsten 35 Jahre zurückzahlen.

 


 

Droht dem Karlsruher SC die Insolvenz?

01. April 2020

Der Karlsruher SC steht offenbar kurz vor einer Zahlungsunfähigkeit. Das berichtet der SWR am Mittwoch, 1. April. Grund dafür seien massive Einnahmeausfälle, die durch die Corona-Krise bedingt sind. Demnach geht die fehlende Summe in die Millionen, Gehälter könnten möglicherweise nicht mehr weiter gezahlt werden. Noch am Mittwoch will der Verein offenbar den Karlsruher Oberbürgermeister Frank Mentrup in Kenntnis setzen.

Gleichzeitig laufen nach Angaben des Südwestrundfunks bereits die Suche nach Lösungen für die Insolvenz. So wird berichtet, dass eine Planinsolvenz ein Ausweg sein könnte. Das Verfahren könne bereits in der kommenden Spielzeit ab August abgeschlossen sein.

 


 

Angebote von Durlacher Unternehmen während Corona

31. März 2020

„#DuFürDurlach – Durlach vereint, zusammen stark!“ Unter diesem Motto haben die Wirtschaftsvereinigung DurlacherLeben e.V. und die Online-Plattform Durlacher.de bereits Mitte März eine Gemeinschaftsaktion für die Unternehmen vor Ort ins Leben gerufen.

Von den rund 160 gelisteten Partnern bieten mittlerweile die Hälfte besondere Dienstleistungen wie einen Lieferservice oder Angebote während der Coronavirus-Pandemie an. Das teilten DurlacherLeben e.V. und Durlacher.de in einer Pressemeldung mit. Und es würden ständig mehr. Die Seite wird stetig aktualisiert, so dass Kunden jederzeit erfahren können, welches Geschäft noch geöffnet hat und wer trotz Schließung via Telefon, E-Mail oder Online-Shop für sie da ist.

Einzelhändler, Handwerker und Dienstleister in Durlach und Aue wollen auch oder insbesondere in Krisenzeiten zusammenhalten und für die Bürgerinnen und Bürger da sein. Alle Infos auf www.durlacher.de/wirtschaft/corona.

 


 

Unternehmen setzen auf Kurzarbeitergeld statt Entlassungen

31. März 2020

Vor Beginn der Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland und den damit verbundenen Auswirkungen auf die Wirtschaft, hat sich der Arbeitsmarkt in der Region Karlsruhe-Rastatt positiv entwickelt. Das teilte die Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt am Dienstag, 31. März, mit. So sank die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt zu Beginn des kalendarischen Frühlingsanfangs.

Ingo Zenkner, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt, prophezeit: „Wir werden wahrscheinlich erst im April oder Mai sehen, welche Auswirkungen die Pandemie auch auf unsere Region hat. Der positive Trend wird sich allerdings wohl kaum fortsetzen.“

Ein gutes Zeichen sei, dass die Unternehmen im Raum Karlsruhe-Rastatt ihre Mitarbeiter eher in Kurzarbeit schicken statt auf Entlassungen zu setzen. So sind seit Beginn der Corona-Krise geschätzt rund 6.000 Anzeigen bei der Agentur für Arbeit Karlsruhe-Rastatt eingegangen.

 

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